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Panoramablick auf Bernkastel-Kues an der Mosel mit Kirchturm, Brücke, Booten und weinbergbedeckten Hügeln unter blauem Himmel.

Reisebericht Mosel Entspannter Klassiker

Schon immer hat mir das Radfahren Spaß gemacht – bisher allerdings meist mit dem E-Bike. Jetzt starte ich meine erste Tour mit einem Gravelbike. Dafür ist die Mosel perfekt: Die Radwege verlaufen größtenteils flach und ohne große Steigungen.

Meine Freundin und ich freuen uns auf eine idyllische Radtour entlang der Mosel – mit gutem Wein, leckerem Essen und vielen schönen neuen Eindrücken.

Guter Wein, leckeres Essen und beeindruckende Natur

Tag 1 – Anreisetag Trier

Nun geht es endlich los! Unser Tag beginnt früh gegen 9:00 Uhr, denn wir entscheiden uns dafür, den Rücktransfer bereits am Anreisetag zu nutzen. So sparen wir uns eine längere Fahrt und können am letzten Tag nach dem Frühstück direkt mit dem Auto die Heimreise antreten. Gegen 11 Uhr kommen wir in Treis-Karden an, wo der Transfer bereits auf uns wartet und uns nach Trier bringt. Dort angekommen ziehen wir bei sonnigem Wetter direkt los in die Stadt nach Trier und genießen ein leckeres Eis. Am Abend essen wir noch eine Kleinigkeit und gehen anschließend früh ins Bett, denn wir wollen für unseren ersten Radtag vollkommen fit sein.

Spaghettieis mit Erdbeersoße und Waffel auf einer Café-Terrasse. Historische Gebäude und Außenbestuhlung im Hintergrund sichtbar.

Tag 2 – Trier- Trittenheim

Wir wachen auf und genießen erst einmal das leckere Hotelfrühstück – perfekt gestärkt für unseren ersten Radtag. Leider zeigt sich das Wetter ganz nach dem Motto „April, April – der macht, was er will“, denn es regnet. Trotzdem schwingen wir uns aufs Fahrrad. Dank guter Regenkleidung ist das gut auszuhalten und die sonst gut besuchten Radwege sind angenehm leer. So können wir entspannt nebeneinander fahren und die erste Etappe entlang der Mosel genießen. Schon heute sind wir beeindruckt von der schönen Landschaft. Da es recht kalt ist, fahren wir die Strecke größtenteils ohne größere Stopps durch. In Trittenheim angekommen, werden wir herzlich empfangen. Am Abend essen wir noch etwas Leckeres und freuen uns darauf, uns gemütlich ins Bett zu legen und wieder aufzuwärmen.

Radfahrer mit grünem Fahrrad und Helm auf Uferweg an der Mosel, blickt auf Dorf und Weinberge am gegenüberliegenden Ufer unter bewölktem Himmel.

Tag 3 – Trittenheim - Zeltingen

Große Freude – wir wachen auf und die Sonne scheint! Nach einem leckeren Frühstück in familiärer Atmosphäre starten wir gestärkt in den Tag und radeln heute Richtung Zeltingen.  Die Strecke verläuft durch kleine, gemütliche Dörfer und vorbei an idyllischen Landschaften. Immer wieder laden schöne Bänke entlang des Radwegs zu kleinen Pausen ein, bei denen wir Sonne und Aussicht genießen. Einen Eisstopp legen wir in Bernkastel-Kues im Eiscafé Dolomiti ein. Das Eis schmeckt super lecker und der gemütliche Innenhof macht den Stopp perfekt. Danach radeln wir die letzten Kilometer entspannt bis nach Zeltingen. Dort angekommen machen wir uns frisch und freuen uns anschließend auf das Weinwand-Dinner im Zeltinger Hof. Das Hotel begeistert uns sofort: traumhafte Küche, exzellente Weine und zu jedem Gang eine perfekt abgestimmte Begleitung. Satt, glücklich und mit ein wenig Wein intus fallen wir am Ende des Tages müde ins Bett.

Erster Gang serviert auf einer längs geschnittenen dunklen Weinflasche mit weißem Spargel, Fleischscheiben, Kirschtomaten und frischem Grün.

Tag 4 - Zeltingen

Heute ist ein radfreier Tag. Wir schlafen aus und genießen ein unvergessliches Frühstück im Hotel – die Auswahl ist riesig, sogar eine Waffelmaschine gibt es. Sofort freuen wir uns darauf, das Frühstück am nächsten Morgen noch einmal genießen zu dürfen. Danach schlendern wir entspannt durch den Ort und entlang der Mosel. Um 14 Uhr startet unsere Bulli-Tour durch die Weinberge inklusive Weinverkostung. Mit zwei alten VW-Bullis fahren wir zu insgesamt fünf verschiedenen Aussichtspunkten mitten in den Weinbergen. An jedem Stopp probieren wir jeweils zwei Weine und genießen dabei den traumhaften Blick über die Mosel. Von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt singen wir gemeinsam „Griechischer Wein“ und „Biene Maja“, lachen viel und kommen mit den anderen Teilnehmern schnell ins Gespräch. Die Tour ist für uns ein absolutes Highlight und eine echte Herzensempfehlung – einfach unvergesslich. Am Abend essen wir noch eine Kleinigkeit und fallen nach einem Tag mit reichlich Wein glücklich und müde ins Bett, denn morgen geht es wieder aufs Rad.

Hand hält Weinglas mit Mosel Bulli Tour Logo, Oldtimer-VW-Bus und Moseltal-Weinberge im Hintergrund unter bewölktem Himmel.

Tag 5 – Zeltingen - Zell

Mit großer Vorfreude auf das leckere Frühstück starten wir in den Tag und schwingen uns anschließend gut gestärkt aufs Rad in Richtung Zell. Bei bestem Wetter mit rund 20 Grad und strahlendem Sonnenschein sind die Bedingungen perfekt zum Radfahren. Der Radweg führt uns wieder entlang der wunderschönen Mosel – vorbei an viel Grün, idyllischen Weinbergen und beeindruckenden Moselschleifen. Einen kleinen Zwischenstopp legen wir in Traben-Trarbach ein. Dort schlendern wir gemütlich durch die kleinen Gassen und genießen die besondere Atmosphäre des Ortes. Am Nachmittag erreichen wir das Hotel Café im Hamm. Das wunderschöne Hotel begeistert uns vor allem mit seiner großen Terrasse und dem traumhaften Blick auf die Mosel. Am Abend lassen wir den Tag dort ganz entspannt bei einem leckeren Glas Wein ausklingen.

Blick von Hotelterrasse mit Blumentöpfen und Geländer auf die Mosel bei Sonnenuntergang, mit Hügeln und Bäumen auf beiden Seiten.

Tag 6 – Zell - Treis-Karden

Wir wachen auf und genießen zuerst die traumhafte Terrasse mit Blick auf die Mosel. Danach erwartet uns ein ausgiebiges, familiäres Frühstück. Gut gestärkt geht es anschließend aufs Rad – heute in Richtung Treis-Karden, denn es ist bereits unser letzter Radeltag. Bei angenehmen 20 Grad radeln wir entspannt entlang der Mosel und legen immer wieder Pausen auf schönen Bänken direkt am Fluss ein, um die Landschaft noch einmal in Ruhe zu genießen. Mittags halten wir in Poltersdorf bei der Metzgerei Walter Schmitt. Wer Leberkäse oder Frikadellenbrötchen mag, ist hier genau richtig – auch die täglich wechselnden Mittagsmenüs sind sehr zu empfehlen. Am Nachmittag erreichen wir Treis-Karden, checken im Hotel ein und lassen den Abend ruhig ausklingen. Nach vielen Kilometern sind wir am Ende des Tages ziemlich erschöpft und gehen früh schlafen.

Radfahrer auf grüner Brücke über die Mosel bei Karden, mit Flussdorf und Hügeln, die sich im ruhigen Wasser unter blauem Himmel spiegeln.

Treis-Karden und Abreise 

Heute heißt es ausschlafen! Nach dem Frühstück schlendern wir noch ein wenig durch den Ort und kaufen Wein, um unseren Liebsten ein Stück Mosel-Feeling mitzubringen. Gegen Mittag fahren wir zur Burg Eltz. Nach einem kurzen Waldspaziergang erblicken wir die beeindruckende Burg. Wir merken schnell: Früher am Tag wäre es deutlich ruhiger gewesen, denn mittags ist hier viel los. Trotzdem ist es ein absolut lohnenswerter Besuch. Danach geht es zurück ins Hotel für einen entspannten Mittagsschlaf. Am Abend essen wir in der Weinstube Castor – die Schnitzel sind ein gelungener Abschluss. Zurück im Hotel lassen wir den Abend bei einem Glas Wein auf der Terrasse ausklingen und sprechen über all die schönen Erinnerungen dieser Reise, während wir schon die nächste Radtour planen.

Am nächsten Tag genießen wir noch einmal ausgiebig das große Frühstücksbuffet und packen anschließend unsere Koffer. Nach dem Auschecken geht es direkt zum Auto, denn den Transfer haben wir bereits zu Beginn der Reise gebucht – dadurch verläuft die Abreise heute ganz entspannt. Dann beginnt unsere rund zweistündige Heimfahrt, auf der wir all unsere neuen Erinnerungen teilen und uns noch einmal gedanklich zurück an die Mosel versetzen.

Burg Eltz mit mehreren Türmen und Kegeldächern, umgeben von dichtem grünem Wald. Besucher gehen über Steinbrücke zum Eingang.

Unser Fazit

Wir kommen immer noch aus dem Staunen nicht raus! Die Mosel hatten wir vorher ehrlich gesagt auch nicht wirklich auf dem Schirm – umso besser, dass wir sie jetzt entdeckt haben. Die kleinen, gemütlichen Orte, richtig gutes Essen und der leckere Wein machen es einem hier echt leicht, zu entspannen. Perfekt, um dem Alltag mal zu entkommen und einfach abzuschalten – die Landschaft ist dabei natürlich nochmal das i-Tüpfelchen. Alles in allem: ein perfekt gelungener Radurlaub, wir würden jederzeit wiederkommen!

Portrait von Eleni Benndorf mit langen braunen Haaren in einem beigen gerippten Top vor dichtem grünen Laub.
Eleni Benndorf

Unsere Touren an der wunderschönen Mosel

Hier waren wir unterwegs

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Großes weißes Briefumschlag-Symbol über malerischer Landschaft mit Radfahrern auf Schotterweg durch grüne Felder unter blauem Himmel.
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