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Sonne und der Duft von wilden Kräutern

Fahrradurlaub in der Provence

Freuen Sie sich Radtouren durch zwei großartige Landschaften in Südfrankreich! Wer kennt sie nicht – die Provence? Eine Landschaft voller Sonnenlicht, intensiven Farben und eine herrliche Kulturlandschaft, die bereits unzählige Maler in ihren Bann gezogen hat. Und die Camargue? Mit ihren Wildpferden, Flamingos und seltenen Vogelarten ist sie ein einzigartiges Naturerlebnis und allemal eine Radreise wert. Auch Liebhaber von Geschichte, Kunst und Architektur kommen voll auf ihre Kosten! Die meist asphaltierten Radwege verlaufen über kleine Sträßchen und sind dabei teils flach, manchmal auch leicht hügelig, zusätzlich warten zwei Steigungen mit je 5 km.

Unsere Radtouren in der Provence

So schön ist die Provence

Provenzalische Radtouren
Die provenzalischen Radrouten verlaufen überwiegend flach auf kleinen, verkehrsarmen Nebenstraßen oder asphaltierten Wegen. Einige kurze Anstiege während der Radreise gibt es, aber sie lassen sich per E-Bike problemlos meistern.

Römer, Päpste und Moderne
In der Provence stoßen Sie auf großartige Werke der Baukunst wie z. B. in Orange den Triumphbogen und das antike Theater. Auch das dreistöckige römische Aquädukt Pont du Gard ist ein architektonisches Meisterwerk aus römischer Zeit. In Arles stehen eine römische Arena, in der einst Gladiatorenkämpfe ausgetragen wurden, und ein antikes Theater, in dem die Tragiker ihre Textwettkämpfe veranstalteten. Der mittelalterliche Papstpalast von Avignon ist im gotischen Stil erbaut. Genießen Sie von der Palastterrasse aus den wunderschönen Blick auf die Stadt und die Rhône. Moderne Architektur finden Sie in Arles: Der spektakuläre, 56 Meter hohe, von Frank Gehry konzipierte Tour Luma, ist ein glänzender, verschachtelt und fantasievoll wirkender Turm mit spiegelnder Fassade.

Im Land der Farben und des Lichts
In der lichtdurchfluteten Provence hielten und halten sich gerne Künstler auf. Besuchen Sie die Malorte Vincent van Goghs, und Sie werden verstehen, wie die intensiven Farben auf seinen Bildern zustande kamen: Knallblauer Himmel, violetter Lavendel, gelbe Sonnenblumen, und intensives, rötliches oder gelbes Ocker kennzeichnen die Landschaft. 864 seiner Werke sind in und um Arles entstanden. Auch in Saintes-Maries-de-la-Mer und Saint-Rémy-de-Provence malte er. Ab und an bekam er bekam Besuch von Paul Gauguin. Besuchen Sie bei Aix-en-Provence das Atelier Cézanne und in der gesamten Provence eine der vielen Galerien, die Werke von zeitgenössischen Künstlern ausstellen. Theaterfreunde finden in Avignon das alljährlich an über 30 Orten in der Stadt stattfindende, wichtigste Theaterfestival Europas vor.

Tapenade und Bouillabaise
Kräuter der Provence kennt jeder. Beim Radeln werden Sie die Düfte von Majoran, Rosmarin, Thymian und Oregano einatmen – und am Abend auf den Gerichten vorfinden. Tapenade ist die provenzalische Spezialität schlechthin und ein schönes Mitbringsel: aus Oliven, Kapern, Sardellen und Olivenöl hergestellte Paste, oft mit Kräutern gewürzt. Bestreichen kann man damit Fougasse, ein vom römischen Fladenbrot abstammendes Gebäck, das auch provenzalische Pizza genannt wird. Die Ratatouille hat ihren Ursprung in Nizza und ist ein Eintopf aus Tomaten, Auberginen, Zwiebeln, Zucchini und Paprika, verfeinert mit Knoblauch und Kräutern der Provence. Da man sich in der Provence nie weit entfernt vom Meer befindet, gibt es in der Küche auch oft Fisch, die Bouillabaise z. B., eine Suppe aus mindestens drei verschiedenen Fischsorten, nämlich dem Großen Roten Drachenkopffisch, dem Knurrhahn und dem europäischen Meeraal. Gewürzt ist sie mit frischen Kräutern der Provence, Knoblauch, Zwiebeln und Tomaten. Rouille, eine sämige Soße aus Olivenöl, Brotkrusten, Knoblauch, Safran und Chili schmiert man sich aufs Baguette und tunkt dies dann in die Suppe. Köstlich! Dazu schmeckt ein Glas provenzalischen Weißweins, vielleicht ein Clairette oder ein Ugni blanc.

Lavendel, so weit das Auge reicht
In der weitläufigen, einzigartigen Landschaft der Camargue mit ihren Brackwasserseen, Reisfeldern und Salzsteppen beobachten Sie mit etwas Glück Wildpferde, rosafarbene Flamingos und schwarze, wilde Stiere. Wogende Lavendelfelder bis zum Horizont lassen Sie in einen lilafarbenen Farbrausch verfallen, der Duft tut sein übriges dazu. Links und rechts der Radrouten sehen Sie auch immer wieder Weinberge, Olivenhaine und Felsen. Die steilen Hänge des mystischen, weithin sichtbaren Mont Ventoux müssen Sie ja nicht hinauf radeln wie die Rennradfahrer der Tour de France, aber Sie haben ihn immer wieder im Blick.

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Doro Bork

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