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Main: Bayreuth - Mainz, Die ganz Lange

Dauer:
12 Tage
Reiseart:
individuell
Level:
leicht
Preis:
ab 869,00 €

nicht buchbar

buchbar

buchbar (mit Saison-Abschlag)

buchbar (mit Saison-Zuschlag)

auf Anfrage möglich

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  • Lohr
  • An der alten Mainbrücke Würzburg
  • Festung Marienberg Würzburg
  • Schloss Johannisburg Aschaffenburg
  • Fachwerkhäuser Miltenberg
  • Am Brunnen in Volkach
  • Gemünden am Main
  • Innenstadt Lohr
  • Innenstadt Lohr
  • Innenstadt Lohr
  • Mainz
  • Radweg bei Volkach
  • Mainz
  • Stadtansicht auf Margretshöchheim
  • Miltenberg
  • Schloss Veitshöchheim
  • Burgruine Wertheim
  • Wertheimer Innenstadt
  • Blick auf Miltenberg
  • Alte Mainbrücke Würzburg
  • Würzburger Residenz
  • Weinberge bei Würzburg
  • Blick auf Miltenberg
  • Würzburg Innenstadt
  • Am Mainzer Dom

Reisebeschreibung

Main gaaanz lang bis Mainz.

Der Mainradweg von Bayreuth bis Mainz.

 

Freuen Sie sich auf den Start Ihrer 12 tägigen Radreise in der Festspielstadt Bayreuth! Von hier radeln Sie vorbei an Kulmbach durch das breite Maintal, das von der sanften fränkischen Hügellandschaft Bierfrankens gesäumt wird. Höhepunkte Ihrer Reise sind Kloster Vierzehnheiligen, Bamberg und Würzburg. Zwei große Landschaftswandel werden Sie erleben. Bei Bamberg tauchen Sie ein ins Weinfränkische und die Weinreben lösen die Hopfenfelder ab. Hinter Würzburg dann verschwinden langsam die Weinreben wieder und die grünen Wälder des Spessarts rücken bis an die Mainufer heran. Bis Mainz rollen Sie immer gemütlich im Flachen auf gut asphaltierten Wegen von einer Sehenswürdigkeit zur Nächsten.

1. Tag Bayreuth Anreise

Reisen Sie frühzeitig an, es lohnt sich. Historisch gewachsen als markgräfliche Residenz und weltberühmt durch die Richard-Wagner-Festspiele wartet Bayreuth darauf entdeckt zu werden. DB Anreise möglich/ Parkplatz am Hotel/ Leihrad am Hotel.

2. Tag Bayreuth - Lichtenfels 61 km

Dem noch jungen roten Main folgen Sie heute nach Kulmbach. Hier erwartet Sie eine gemütliche Stadt in bezaubernder oberfränkischer Landschaft am Zusammenfluss des Roten und Weißen Mains und am Fuße von Frankenwald und Fichtelgebirge. Besuchen Sie die Kulmbacher Altstadt und die Plassenburg, die majestätisch oberhalb der Stadt thront. Jetzt wo rot und weiß zusammenfließen, jetzt radeln Sie tatsächlich am Main! So erreichen Sie das hübsche Burgkunstadt, das zu einer Pause einlädt und die Deutsche Korbstadt Lichtenfels, Ihren heutigen Übernachtungsort. Hier lohnt noch ein Abstecher zur barocken Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen, die von dem berühmten Architekten Balthasar Neumann erbaut wurde.

3. Tag Lichtenfels - Bamberg 47 km

Wer möchte kann gleich zu Tagesbeginn einen leicht hügeligen Abstecher zum Kloster Banz unternehmen. Heute staut sich der junge Main immer wieder zu kleinen Seen auf und bringt Sie so idyllisch bis nach Bamberg. Freuen Sie sich auf die sehenswerte Altstadt, die schon seit 1993 in die Liste UNESCO Weltkulturerbe eingetragen ist. Schön, dass Sie heute noch genügend Zeit finden und staunen können über den spätromanisch-frühgotischen Kaiserdom mit dem weltberühmten Bamberger Reiter, über das alte Brückenrathaus inmitten der Regnitz und über die alte Hofhaltung, die zu den eindruckvollsten Gebäuden der Stadt zählt.

4. Tag Bamberg - Haßfurt 37 km

Ein kurzes Stück folgen Sie am Morgen zunächst der Regnitz bis zum Main, der Sie zur sehenswerten Wallfahrtskirche Maria Limbach führt. Jetzt beginnen die ersten Weinberge, die die Grenze zwischen Bier- und Weinfranken markieren. Lassen Sie in Haßfurt einen sonnigen Radeltag ausklingen und bestaunen Sie das historische Zentrum.

5. Tag Haßfurt - Volkach 56 km

Für eine kleine Erfrischung lohnt am Vormittag ein Abstecher in den hübschen Ort Theres. Am Nachmittag radeln Sie über Fahr, der Stadt des Bocksbeutels, nach Volkach - berühmt durch seine hervorragenden Weine!

6. Tag Volkach - Würzburg 65 km

Da der gut asphaltierte Radweg heute komplett flach verläuft, ist Würzburg schnell erreicht, und so können Sie am Nachmittag noch eine individuelle Stadtbesichtigung unternehmen. Staunen Sie über den Marktplatz, das Rathaus, die alte Mainbrücke mit Blick auf Festung und Wallfahrtskirche sowie über die Rokokofassade des Falkenhauses und über die Marienkapelle mit ihren Sandsteinfiguren von Tilman Riemenschneider. Höhepunkt ist die ehemals fürstbischöfliche Residenz, die 1720 - 1744 nach Plänen von Balthasar Neumann erbaut wurde und heute in ihrer Geschlossenheit eine der schönsten Schlossbauten des süddeutschen Barock ist.

7. Tag Würzburg - Lohr 60 km

Über Veitshöchheim mit fürstbischöflicher Sommerresidenz und französischem Rokokogarten radeln Sie nach Karlstadt mit der sehenswerten Innenstadt. Abwechslungsreich ändert sich nun die Landschaft und der charakteristische Weinbau weicht Schatten spendenden Wäldern direkt am Radweg. Auf flachen Wegen rollen Sie gemütlich bis in die Drei-Flüsse-Stadt Gemünden.

8. Tag Lohr - Wertheim 46 km

Ganz nah rücken die bewaldeten Hügel aneinander, durch die sich der Main hindurchschlängelt. Vorbei an dem Städtchen Rothenfels, dessen Burg das enge Tal bewacht, radeln Sie bis Marktheidenfeld und Wertheim. Lassen Sie sich hier verzaubern von den anmutigen Fachwerkhäuschen der verwinkelten Altstadt.

9. Tag Wertheim - Aschaffenburg 77km

Treten Sie gleich am Morgen kräftig in die Pedale, so sind Sie zur Mittagszeit in Miltenberg, das sich mit seinen Fachwerkhäusern voller Stolz präsentiert! Auf flachen Wegen rollen Sie nachmittags geschwind zwischen den Erhebungen des Spessarts und des Odenwaldes hindurch bis zum Sandsteinschloss Johannisburg in Aschaffenburg.

10. Tag Aschaffenburg - Offenbach 48 km

Machen Sie Mittagspause in dem romantischen Städtchen Seligenstadt, das mit verwinkelten Gässchen und freundlichen Fachwerkhäusern zum Verweilen einlädt. Auch Hanau hält Interessantes für Sie parat: Museum Schloss Steinheim, Deutsches Goldschmiedehaus oder Schloss Philippsruhe. Ihr Übernachtungsort Offenbach hat immerhin schon 1000 Jahre auf dem "Pflaster" Bewundern Sie die schöne Renaissancefassade des Isenburger Schlosses. Übernachtung mit Frühstück in Offenbach.

11. Tag Offenbach - Mainz 47 km

Entscheiden Sie selbst, wieviel Zeit Sie in Frankfurt am Main verbringen wollen, denn auch Ihr heutiges Etappenziel Mainz hat viel zu bieten. Neben dem Radfahren wird an diesem Tag wohl auch ganz viel Kultur auf dem Programm stehen.

Übernachtung mit Frühstück in Mainz.

12. Tag Abreise Mainz

Nach dem Frühstück endet Ihre Radreise am Main. Individuelle Heimreise.

Preise & Leistung

Reise
Main: Bayreuth - Mainz, Die ganz Lange
Reise-Nr:
00267
Reiseart:
Info

Individuelle Touren: Hier legen Sie selbst fest, wann und mit wem Sie fahren möchten. Sie erhalten von uns detaillierte Reiseunterlagen sowie praktische Tipps für Ihre Planung und genießen unterwegs unseren Rundum-Sorglos-Service mit separatem Gepäcktransport.

Geführte Touren: Hier können Sie sich einfach aufs Rad setzen und Ihren Urlaub in der Gruppe genießen (8–20 Teilnehmer). Um alles andere kümmert sich Ihr Reiseleiter und auch Ihr Gepäck wird separat transportiert.

individuell
Dauer:
12 Tage
Anreisetermine:
Level:
Info

Diese Übersicht zeigt Ihnen die Schwierigkeitsgrade unserer Touren:

+
leicht: ganz entspanntes Radeln in meist ebenem Gelände
++
leicht-mittel: leichtes Fahren, ab und zu eine Schiebestrecke
+++
mittel: für Menschen mit normaler Kondition, einzelne Etappen mit schwierigeren Wegeverhältnissen oder Schiebestrecken
++++
schwer: für aktive Radfahrer, mehrere Etappen in hügeligem Gelände
leicht
Info

Bei unseren original Velociped-Touren sind wir Reiseveranstalter. Diese Reisen organisieren und begleiten wir persönlich.

Damit Sie aus einem noch größeren Angebot wählen können, erschließen wir zusätzliche Routen in Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern. Bei diesen Velociped-Partner-Touren sind wir Reisevermittler.

Velociped-Tour Velociped-Tour
Preise (Pro Person)
im DZ:
Info

Kat.A: komfortable Mittelklassehotels

Kat.B: kleinere familiengeführte Gasthöfe und Hotels

Bei Rad & Schiffsreisen finden Sie Ausstattungsdetails zu Kabinen und Gemeinschaftsräumen in der Reisebeschreibung.

Preisangaben gelten pro Person.

Kat.A:
955,00 €
Kat.B:
869,00 €
im EZ:
Kat.A:
1.245,00 €
Kat.B:
1.114,00 €
Tourenrad:
60,00 €
Elektrorad:
170,00 €
 
Saison-Zuschlag:
12.05.2018 – 24.07.2018
Kat.A:
55,00 €
Saison-Zuschlag:
25.07.2018 – 28.08.2018
Kat.A:
85,00 €
Saison-Zuschlag:
12.05.2018 – 24.07.2018
Kat.B:
45,00 €
Saison-Zuschlag:
25.07.2018 – 28.08.2018
Kat.B:
60,00 €
Buchbare Zusatznächte (Pro Person)
Zusatznacht Bayreuth im DZ Kategorie A
69,00 €
Zusatznacht Bayreuth im EZ Kategorie A
96,00 €
Zusatznacht Bayreuth im DZ Kategorie B
50,00 €
Zusatznacht Bayreuth im EZ Kategorie B
60,00 €
Zusatznacht Mainz im DZ Kategorie A
60,00 €
Zusatznacht Mainz im EZ Kategorie A
92,00 €
Zusatznacht Mainz im DZ Kategorie B
55,00 €
Zusatznacht Mainz im EZ Kategorie B
86,00 €
Reiseleistungen
  • ACHTUNG: während der Festspielzeit vom 25.07. - 28.08. Zuschläge bei den Übernachtungspreisen
Rundum-Sorglos-Service:
  • Übernachtung mit Frühstück
  • Zimmer mit D/Bad/WC
  • Gepäcktransport
  • Radwanderkarte mit eingezeichneter Route
  • Detaillierte Routenbeschreibung
  • Tipps zur Reisevorbereitung
  • Touristische Informationen
  • 7-Tage-Hotline-Service

Karte

Wissenswertes

Wissenswertes zur Fahrradreise Main Bayreuth - Mainz

Nachfolgend finden Sie konkrete Informationen zur Fahrradreise Main Bayreuth - Mainz. Sollten Sie weitere Fragen zu dieser Reise haben, so rufen Sie uns ganz einfach an: Tel.: 06421 - 886890.

Anreisemöglichkeit per Bahn

Bayreuth ist von allen größeren Städten in Deutschland gut mit der Bahn zu erreichen. Unsere Partnerhotels erreichen Sie vom Bahnhof aus am besten mit einer kurzen Taxifahrt.

Aktuelle Fahrplanauskünfte und Preisinformationen finden Sie ganz praktisch unter www.bahn.de. bzw. unter www.hvv.de

Bahnauskunft

Auskunft HVV

Parkmöglichkeiten am Anreisehotel in Bayreuth

Unsere Partnerhotels in Bayreuth bieten immer eine gute, jedoch kostenpflichtige Parkmöglichkeit für die gesamte Dauer Ihrer Fahrradreise. Es stehen jeweils ausreichend Parkplätze zur Verfügung, eine Vorreservierung ist nicht notwendig.

Detaillierte Informationen zu den Parkmöglichkeiten an dem für Sie gebuchten Hotel erhalten Sie mit den ausführlichen Reiseunterlagen zwei Wochen vor Reisebeginn.

Beschaffenheit der Radwege

Als bundesweit erste Radroute ist der Main - Radweg vom ADFC im Jahr 2008 mit fünf Sternen prämiert worden. Wichtige Kriterien für diese Auszeichnung waren die fast durchgängige Asphaltierung und die nahezu autofreie Wegeführung. Der durchgängig ausgeschilderte Radweg verläuft meist am Mainufer und ist ohne nennenswerte Steigungen.

Verfügbare Leihräder

Wünschen Sie ein Velociped-Leihrad für die Tour, so bringen wir es zu Ihrem Starthotel und holen es an Ihrem Reiseziel selbst wieder ab. Zur Auswahl stehen Ihnen Damen- und Herrenräder entweder mit 7-Gang-Nabenschaltung und Rücktrittbremse oder 21-Gang-Kettenschaltung und Freilauf sowie Elektroräder. Alle Damenräder haben einen tiefen Durchstieg und Herrenräder stehen in verschiedenen Rahmengrößen zur Auswahl. Unsere Damenräder sind passend für alle Radfreunde ab 150 cm Körpergröße und die Herrenräder ab 165 cm. Ihren Radwunsch geben Sie ganz einfach bei der Buchung bekannt.

Die Velociped Leihräder

7 Tage Hotline Service

Wenn die Fahrradkette gerissen ist, Überschwemmungen die Weiterfahrt unmöglich machen oder sonstige böse Überraschungen auf Sie warten: Wir sind 7 Tage die Woche für Sie erreichbar und organisieren schnellstmöglich Hilfe.

Reisehighlights

Bayreuth

Markgräfliches Opernhaus

Das Markgräfliche Opernhaus gilt als das schönste erhaltene Barocktheater Europas und ist von der Bundesregierung offiziell als UNESCO-Weltkulturerbe vorgeschlagen worden. Es wurde im Auftrag der Markgräfin Wilhelmine von einer der berühmtesten Theaterbaufamilien, den Bolognesern Giuseppe und Carlo Galli Bibiena ausgestaltet. Mit 27 Metern Tiefe war seine Bühne noch 1871 die größte in Deutschland – ein Superlativ, der auch den Blick Richard Wagners auf Bayreuth lenkte. [ mehr ... ]

Neues Schloss

Residenz der Markgrafen von Bayreuth. Markgraf Friedrich und die preussische Prinzessin Wilhelmine, Schwester Friedrichs des Großen, sind die alles überragenden Figuren im Bayreuth des 18. Jahrhunderts. Das Neue Schloss, 1753 vom französischen Baumeister St. Pierre errichtet, zeigt in beispielhafter Weise die Merkmale des Bayreuther Rokoko, Garten- und Palmenzimmer, das Musikzimmer der Wilhelmine und das berühmte Spiegelscherbenkabinett. [ mehr ... ]

Eremitage / Altes Schloss

Die Eremitage, eine historische Parkanlage vor den Toren der Stadt war einst ein Refugium von höfischem Leben. Sie beherbergt das Alte Schloss mit Innerer Grotte, Wasserspiele und eine märchenhafte Orangerie mit dem zentralen Sonnentempel, der von Apoll, dem Gott der Musen, bekrönt ist. [ mehr ... ]

Festspielhaus

Hier ist der Ort der weltberühmten Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele auf dem Grünen Hügel.

Das Bayreuther Festspielhaus ist einzigartig in seiner Architektur und Akustik und zählt zu den größten Opernbühnen der Welt. [ mehr ... ]

Schlosskirche und Schlossturm

Im Zentrum von Bayreuth erbaute 1753 bis 1758 das Markgrafenpaar Wilhelmine und Friedrich seine Hofkirche, in der die Fürsten auch später begraben werden wollten. Ihrem Wunsch entsprechend, hat man sie dann auch nach ihrem Tod zusammen mit ihrer Tocher Friederike, Herzogin zu Württemberg, in einer oberirdischen Gruft beigesetzt. Im Inneren überraschen der helle, freundliche Raum des französischen Hofbaumeisters Joseph Saint-Pierre und der zum Besten des Rokoko gehörende Deckenstuck. Der achteckige Glockenturm gehört seit langem zu den Wahrzeichen Bayreuths. [ mehr ... ]

Schloss und Park Fantaisie mit Gartenkunst-Museum

In dem von 1761 bis 1763 erbauten Schloss Fantaisie befindet sich heute das erste deutsche Gartenkunst-Museum. Ausstellungsstücke, Inszenierungen und Kurzfilme stellen die Geschichte der Gartenkunst lebendig dar. Sehenswert auch die originalgetreue Nachbildung des berühmten Intarsienkabinetts der Gebrüder Spindler. [ mehr ... ]

Felsengarten Sansparail

mit Morgenländischem Bau und Burg Zwernitz

Eine einzigartige Gartenanlage, aus der Zeit des Bayreuther Markgrafenpaares Friedrich und Wilhelmine, die hier inmitten bizarrer Felsformationen einen Lustgarten nach einem literarischen Programm schufen. Er war seiner Zeit weit voraus und begründete in der Neuzeit eine eigenständige Gartengattung. Hier war "die Natur selbst...die Baumeisterin," wie Markgräfin Wilhelmine 1749 schreibt. [ mehr ... ]

Ökologisch-Botanischer Garten

Auf dem Gelände des Ökologisch-Botanischen Gartens der Universität Bayreuth gedeihen in einem weitläufigen Freigelände, in Gewächshäusern und einem Nutzpflanzengarten über 10 000 Pflanzenarten. Die Besucher können durch tropische Vegetation, Wälder und Prärien Nordamerikas, die Gebirgswelt des Himalaja, die Steppen Asiens oder die Heiden Europas schlendern und sich über biologische und ökologische Zusammenhänge informieren. [ mehr ... ]

Barockgarten Schloss Birken

Der Barockgarten und das Teehaus des unter Markgraf Christian Ernst 1687 - 1692 erbauten markgräflichen Ministerhauses wurde in den vergangenen Jahren restauriert und in seiner ursprünglichen Form wieder hergestellt.

Birkenstraße - Schlosshof Birken 27 (Tel.: 09 21/ 6 18 78)

Öffnungszeiten: April - 15. Oktober: Mo. - Fr.: 9 - 17 Uhr; 16. Oktober - März: geschlossen; Eintritt frei!

Bayreuth Sehenswürdigkeiten

Lichtenfels

Als Deutsche Korbstadt ist Lichtenfels weit über die Grenzen Frankens hinaus bekannt. Der traditionelle Korbmarkt, die Korbstadtkönigin, Deutschlands einzige Berufsfachschule für Flechtwerkgestaltung, das Innovationszentrum Lichtenfels für Marketing, Design und Technologie, der größte und der kleinste Korb der Welt - in Lichtenfels dreht sich vieles um die uralte Handwerkskunst des Flechtens.

Unmittelbar vor den Toren von Lichtenfels liegt das berühmte "Fränkische Drei-

gestirn" - der sagenumwobene Staffelberg, das prachtvolle Kloster Banz und die einzigartige Basilika Vierzehnheiligen, ein architektonisches Meisterwerk von europäischem Rang.

 

Die Region "Oberes Maintal" ist ein Paradies für Aktiv-Urlauber und ein Gesundbrunnen für Leib und Seele: Genuss-Wandern, Fahrradfahren, Nordic-Walking, Wassersport, Wellness, die Thermalsole Bad Staffelstein, kulinarische Genüsse, fränkische Kleinbrauereien und herzliche Gastfreundschaft.

Lichtenfels Sehenswürdigkeiten

Bamberg

In Bamberg gibt es viel zu entdecken: Zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude vermitteln mittelalterlichen Charme gemischt mit barocker Architektur.

Zu den herausragendsten Bauwerken gehören der spätromanisch-frühgotische Kaiserdom mit dem weltberühmten Bamberger Reiter oder das alte Brückenrathaus mitten in der Regnitz. Aber natürlich bietet Bamberg auch zahlreiche andere Freizeitmöglichkeiten und Ausflugsziele. Informieren Sie sich über die zahlreichen Sehenswürdigkeiten oder stellen Sie sich ihre individuelle Sightseeing-Tour selbst zusammen und machen sie ihren Aufenthalt in Bamberg unvergesslich!

Bamberg Sehenswürdigkeiten

Volkach

Mittelpunkt der Stadt ist der Marktplatz mit dem Rathaus.

Sitz der Verwaltung und des Verkehrsamtes.

 

Als Nachfolger eines 1484 erwähnten "burgerhauses" wurde 1544 das neue Rathaus errichtet. Es musste vielfältige Aufgaben erfüllen: Amtsgebäude für den Rat, für seine Versammlungen und für das Gericht. Weiterhin war es Stätte des Handels. Die Markthalle im Untergeschoss hatte eine breite Toreinfahrt und war abgestützt mit mächtigen Holzsäulen. Der Zugang zum Obergeschoss führte von Anfang an über die Freitreppe an der Außenseite und endete in einem Verkünderker mit Maßwerkbrüstung. Unter dieser Treppe lag das Narrenhäuschen, wo kleinere Vergehen abzusitzen waren. Eine verborgene Wendeltreppe führte hinab in die Gewölbe des Ratskellers, damit die Ratsherren im "Faß der Erkenntnis" Rat suchen und finden konnten. Im Obergeschoss fanden oft Feste der Bürgerschaft statt: Neujahrsempfänge, Hochzeiten und Feiern vieler Art. 1678 wurde sogar ein Rittertag abgehalten. Im zweiten Obergeschoss waren Verwaltung, Stadtkasse und Archiv untergebracht. Über der alten Einfahrtshalle im Untergeschoss findet der Besucher den runden Schlussstein mit dem Wappen der Stadt Volkach und der Umschrift: "WO DERN HER NICHT DAS HAUS BAWT SO ERBEVTEN UMB (sonst)", sowie am Bogenscheitel die Jahreszahl 1544. Das Rippengewölbe im Erkertürmchen schließt mit dem Wappen des Fürstbischofs Melchior von Zobel. Die Dielen in den beiden Obergeschossen zeigen die alte Balkendecke der Erbauungszeit. Wappensteine des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn im Treppenhaus sowie im oberen Eingang. Zeugnis von der langen Geschichte des Hauses geben die zahlreichen Portraits der einstigen Landesherren in den Fluren und in den Amtsräumen. 1980 schuf Prof. Oskar Martin-Amorbach das Historiengemälde im Sitzungssaal: "Die Volkacher Bürgerschaft begrüßt ihren neuen Stadtherren Lorenz von Bibra (1510)." Marktbrunnen (1480) mit achtseitigem Becken (um 1720 erneuert), Figur der Maria - Immaculata. Alte Bürgerhäuser an den vier Marktseiten.

 

Stadtkirche St. Bartholomäus (kath.)

an Stelle einer älteren St. Georgs-Kirche 1413 Chor / 1472 Langhaus / 1512 Turm (54 m hoch). Inneneinrichtung mit Renaissancetaufstein (1559), Barockaltären (u. a. J. P. Wagner, G. A. Urlaub, P. Geist) und Rokokostuck (18. Jh.). An Westseite Nikolauskapelle (1463) am Ort der ältesten Kirche St. Michael.

 

 

Alte Lateinschule

(15.-19. Jh.) Fachwerkbau.

 

Kloster der Franziskanerinnen

auf dem Areal des karolingischen Königshofes, später Castell'scher Vogteihof.

 

Alte Würzburger Amtskellerei

Rokokobau 1730, Sitz des fürstbischöflichen Amtskellers, später Posthalterei.

 

Oberes (Sommeracher) Tor

(18m) im Kern 13. Jh.; 1597 umgebaut und mit Zwingerhof und Flankierungstürmen versehen (1875 abgebrochen); enthielt Stadtgefängnis (Diebenturm). Über der Durchfahrt Wappen des Fürstbischofs Julius Echter und der Stadt Volkach. Anschließend Reste der alten Stadtmauer (13. Jh.), des Zwingers und des Grabens, die einst in einem Oval die ganze Altstadt umgaben, heute nur teilweise sichtbar, teils verbaut.

 

 

Der Obere Markt

war einst Verkehrsknoten und Handelsplatz ("Saumarkt") für das Umland sowie Sitz der Weinhändler und Küfer. St. Michael (evg.) anfg. 15. Jh. "St. Maria vor den Mauern" mit Tympanon "Krönung Mariens" (ca. 1420) über dem Westportal, seit 16. Jh. Friedhofskapelle. Daneben ehemaliges Spital und Seelhaus (1504), sowie Geburtshaus des fränkischen Malers Peter Geist (1816 - 1867). Künstlerische Neugestaltung des Platzes mit Wasser als Symbol für den Stadtnamen (Ache) und Bronzereliefs, die an die Vergangenheit erinnern; Siegel des fränkischen Königs Ludwig, der Volkach 906 dem Kloster Fulda schenkt; Wappen der Grafen zu Castell, die Volkach um 1258 zur Stadt erheben; Darstellung des Marktrechtes von 1406; Übergang der Stadt in den Besitz der Fürstbischöfe von Würzburg um 1520; Eingliederung in das Königreich Bayern 1814; Beginn der neuen Zeit mit erster Mainbrücke 1892 und Anschluss an das Eisenbahnnetz 1909; Eingemeindungen von zehn Ortschaften nach 1972. Vor dem Tor eine moderne Gestaltung des Volkacher Stadtwappens mit dem Fränkischen Rechen (Muschelkalk) und dem Fluss (Bronzeguss) sowie im Pflaster die Umrisse der früheren Vortore.

 

Rentamt

(16./17. Jh.) einst Kapitelshof und Kellerei des Würzburger Domkapitels mit Renaissancegiebel.

 

Pfarrhof

Teil des alten Kapitelhauses, über der Toreinfahrt Hausmadonna mit spielenden Jesus und Johannesknaben, Fachwerk im Innenhof.

 

Bürgerhaus

mit Volutengiebel und Wappen des Fürstbischofs Friedrich von Wirsberg (1558 - 1573) sowie Volkacher Bürger (1574).

 

Schelfenhaus

der Handelsmann und Ratsherr Johann Georg Adam SCHELF ließ sich 1719/20 ein barockes "Stadtpalais" als Zeugnis bürgerlicher Prachtentfaltung errichten.

Die Brüstung der Fenster an der Straßenfront sind mit Früchten und Blättern verziert, deren Formen auch vom Dachgesims aufgegriffen werden. Die Fensterflucht wird eingefasst von zwei Ecklisenen mit reich geschmückten Kapitellen.

Das Hauptportal trägt über dem Eingang links das Wappen des Erbauers: ein Mann hält in seiner Hand den Apfel, um den sich eine Schale (= Schelfe) ringelt. Das rechte Gegenstück zeigt das Wappen seiner Ehefrau Margaretha Anna Regina aus der angesehenen Familie Balbus des Würzburger Amtskellers in Volkach: über zwei erniederten Sparren einen Adler mit geöffneten Flügeln. Über dem Einfahrtstor steht als Schutzherrin eine lebensgroße Marienfigur. Im TREPPENHAUS führt eine Balusterbrüstung nach oben.

 

 

 

 

Im OFENSAAL besonders schöne Stuckdecke mit Bandwerk, Lambrequins und Putten. Farbenfrohe Deckengemälde mit Szenen aus der griechischen Mythologie. Im Mittelfeld Aphrodite, umgeben von kleinen Eroten, und Ares sowie beider Sohn Eros. Der bärtige Alte kann als Meeresgott gedeutet werden. Die Eckbilder beziehen sich auf die Liebesaffären der Göttin.

 

Prunkstück des Raumes ist ein großer schwarzer Aufsatzofen, reich geschmückt mit biblischen Motiven und den Inschriften: "ABSOLON SEIN VATER VERFOLGET HET - AM BAUM BLIEB HANGEN WIRD GEDOT" und: "SAULUS DER CHRISTENVERFOLGER - BALD DURCH CHRISTUM STURM BEKERT MIT GEWITTER - 1711". Tönerner Aufbau mit Putten, Frauengestalten und Fruchtsymbolen. Im BILDERSAAL herrliche Stuckdecke: die Hauptbilder zeigen Dionysos, den Gott des Weines mit seinem Anhang bei einem Gelage - und wieder Aphrodite, Ares und Eros. In den Ecken Darstellungen aus der griechischen Mythologie: Phantasiewesen des Meeres - Tritonen und Nereiden. In der PROF. RÖSSER STUBE wird die Mitte durch ein Stuckrelief markiert: eine Frauengestalt zeigt auf das Wappen der Familie Balbus, aus der die Ehefrau des Erbauers stammt, umgeben von Putten, welche die vier Jahreszeiten darstellen.

Der WEISSE SAAL im rückwärtigen Gebäude zeigt eine Stuckdecke mit Motiven von Brunnen in den vier Ecken sowie Wasserpflanzen und Wasservögel. Die Räume im Obergeschoss dienen heute Repräsentationszwecken, der erneuerten Seitentrakt beherbergt die Stadtbibliothek.

Gänseplatz

 

mit typischen Häckerhäusern aus Muschelkalkstein.

 

 

 

 

 

 

Echterhof

1605 als fürstbischöfliches Amtshaus durch Valentin Echter von Mespelbrunn erbaut, an Stelle des früheren Rückerhofes (Lehen des Domkapitels), später Vogteihof des Würzburger Juliusspitals, 1817 bis 1967 Landgericht bzw. Amtsgericht. Renaissancefront mit Echterwappen über dem Rundportal.

 

Handwerkerhaus

In der unteren Spitalgasse altes Haus mit Fachwerkfassade.

 

Unteres (Gaibacher) Tor (15 m)

im Kern 13. Jh.; 16. Jh. umgebaut. Über dem Innenbogen Sandsteintafel: "Anno 1579 // Valtin Beickner // Christofel Heldt // Bede Bürgermeister". Links Hochwassermarke: "den 28. Hornung 1784 war das Wasser hoch bis an den Stein an der Seite" gegenüber: "6.2.(19)09". Die untere Vorstadt vor dem Tor war einst Fischersiedlung.

 

Pilgerweg

Ein alter Pilgerweg mit Stationsbildern von 1520/21 führt auf den Kirchberg nordwestlich der Stadt (1 km) zur Wallfahrtskirche "Maria im Weingarten", der Urpfarrkirche der Mainschleife (1158 erwähnt); im 14. und 15. Jh. Neubau der jetzigen, spätgotischen Kirche; "Gnadenbild der schmerzhaften Mutter" 14. Jh. und "Maria im Rosenkranz" 1521/24 von Tilman Riemenschneider.

geöffnet: März - April 9.30 - 12 Uhr und 13.30 - 17 Uhr , Mai - Sept. 9.30 - 12 Uhr und 13.30 - 18.00 Uhr, Okt.- Nov. 9.30 - 12 Uhr und 13.30 - 17 Uhr, Sonn- u. Feiertags 10.00 - 12.00 u. 13.30 - 17.00 Uhr

Im Mai jeden Sonntag 17 Uhr Maiandacht, im Okt. jeden Sonntag 17 Uhr Rosenkranzandacht, während der Gottesdienste keine Besichtigung. Anfang Dez. bis Ende Febr. geschlossen.

 

Museum Kartause in Astheim

Im malerischen Weinort Astheim gegenüber von Volkach gelegen befindet sich die 1409 gegründete Kartause „Marienbrück“. Nach der Säkularisation im Jahre 1803 wurde der Kreuzgang mit den Mönchszell abgerissen. Die verbliebenen Gebäude prägen bis heute noch das Bild des Dorfes.

 

Die Klosterkirche mit ihrer prächtigen barocken Ausstattung blieb in seltener Vollständigkeit glücklicherweise erhalten. Genauso auch die ehemalige Prokuratie, die ihre Gestalt in der Renaissance erhielt.

 

Im Jahre 1999 konnte die Diözese in den Gebäuden das „Museum Kartause Astheim“ eröffnen. Das Museum widmet sich der Geschichte christlicher Bildkultur. Weitere Informationen zum Museum

Volkach Sehenswürdigkeiten

Würzburg

UNESCO-Weltkulturerbe Residenz

Die Würzburger Residenz ist das Hauptwerk des süddeutschen Barock und außerdem eines der bedeutendsten Schlösser Europas...

Die UNESCO nahm sie bereits 1981 - als drittes Bauwerk in Deutschland - in die Liste der zum Welterbe gehörenden Objekte auf. Erbaut wurde sie 1720 – 1744 nach Plänen Balthasar Neumanns. Das einzigartige Treppenhaus – eine einzige, freitragende Muldenkonstruktion – offenbart das Genie Neumanns, der damals gleichwohl noch am Anfang seiner Karriere stand. Bei der Ausstattung wirkte eine große Zahl hervorragender Künstler mit, darunter der Stuckateur Antonio Bossi und der bedeutendste Freskenmaler der Zeit, der Venezianer Giovanni Battista Tiepolo, der im Treppenhaus das größte zusammenhängende Fresko der Welt schuf. Neumann standen Lucas von Hildebrandt aus Wien und Maximilian von Welsch aus Mainz zur Seite.

 

Festung Marienberg

Ursprünglich Fliehburg der Hallstattzeit (um 1000 v. Chr.) - 706 Weihe einer Marienkirche - um 1200 Gründung der Burg, aus dieser Zeit der Bergfried - 1253 – 1719 Sitz der Fürstbischöfe...

Hauptburg umgeben von mittelalterlichem Bering mit Scherenbergtor (1482). Umbau zum Renaissanceschloss und Anlage der Echterbastei unter Julius Echter nach 1600. Aus dieser Zeit der Tempel über dem tiefen Brunnen (104 m). Im 17. Jahrhundert, nach der Eroberung durch Gustav Adolf von Schweden 1631, Ausbau zur Barockfestung und Anlage des Fürstengartens.

Im barocken Zeughaus bezog nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges das Mainfränkische Museum dessen Räume. Es zeigt eine hervorragende Sammlung fränkischer Kunstwerke, darunter die weltberühmten Plastiken von Tilman Riemenschneider; außerdem führt sie eine vorgeschichtliche Sammlung, Zeugnisse fränkischer Weinkultur und eine Volkskunde-Abteilung.

Im Ostflügel befindet sich das Fürstenbaumuseum mit fürstbischöflichen Wohnräumen, der Schatzkammer und einer Abteilung zur Stadtgeschichte Würzburgs.

 

Führungen: Mitte März – Oktober, Di – Fr 11, 14, 15 und 16 Uhr, Sa, So, Feiertag 10, 11, 13, 14, 15 und 16 Uhr.

Dauer: ca. 45 Minuten,

Tel. 09 31 / 3 55 17 0, Fax 09 31 / 3 55 17 25

E-Mail: sgvwuerzburg@bsv.bayern.de

Würzburg Sehenswürdigkeiten

Wertheim

Wertheim am Main ist eine moderne Stadt in historischen Mauern. Wir laden Sie zu einem virtuellen Rundgang durch Sehenswürdigkeiten und schönsten Attraktionen unserer Innenstadt ein.

Spitzer Turm

Der Spitze Turm (Höhe 36,5 m) wurde im 13. Jahrhundert als Wach- und Wartturm errichtet und im 15. Jahrhundert mit einem achteckigen Oberbau versehen, der die Neigung des Unterbaus auszugleichen versucht. Er diente auch als Gefängnis für "Trunkenbolde" und "zänkische Weiber". Im Inneren hat sich das so genannte "Angstloch" erhalten. Der ursprüngliche Eingang befindet sich in 10 m Höhe und war nur über eine Leiter zu erreichen.

Neuplatz/Malerwinkel

Durch Maintor und Maingasse haben wir die Altstadt betreten und biegen nun rechts in die Gerbergasse (bis 1934 Judengasse) zum Neuplatz ein. Beachtenswert ist das 1583 erbaute Haus Nr. 6 mit Rundbogenportal und Hausmarke des Metzgers Hans Stark. Der Blick zum Spitzen Turm gab dem Ensemble seinen Namen: Malerwinkel. Im 16. Jahrhundert wurde hier eine Synagoge errichtet, deren Nachfolgebau von 1799 im Jahr 1961 abgerissen wurde. In diesem Viertel wohnten im 19. und 20. Jahrhundert zahlreiche jüdische Familien.

Historischer Marktplatz

Über die Neugasse und Maingasse gelangen wir zum lang gestreckten historischen Marktplatz mit seinen gut erhaltenen Fachwerkhäusern, die zum Teil aus dem 16. Jahrhundert stammen. Am Marktplatz Nr. 6 befindet sich eines der ältesten und gleichzeitig wohl schmalsten Häuser Frankens, das fälschlicherweise als das "Zobel´sche Haus" (Haus des Ritters von Zobel) bekannt ist. An jedem Samstag trifft man sich auf dem Marktplatz zum "Grünen Markt".

Burg Wertheim

Einst Sitz der Grafen von Wertheim, gehört die ursprünglich staufische Burganlage (Ausbau im 15.-17. Jahrhundert) zu den größten und schönsten Burgruinen Deutschlands mit einem tiefen Schluchtgraben und umfangreichen Wehranlagen. 1619 wurde sie teilweise durch eine Pulverexplosion zerstört und im Dreißigjährigen Krieg stark beschossen. Heute ist die Burg im Besitz der Stadt Wertheim und entwickelt sich als reizvolle Kulisse für kulturelle Veranstaltungen.

Wertheim Sehenswürdigkeiten

Aschaffenburg

Schlossmuseum

 

Das prächtige Renaissanceschloss Johannisburg wird von der Bayerischen Schlösserverwaltung betreut und beherbergt neben den staatlichen Sammlungen seit 1972 auch das Schlossmuseum der Stadt Aschaffenburg.

Auf 1400 qm Fläche werden Kunstwerke und historische Zeugnisse aus

sechs Jahrhunderten ausgestellt.

 

 

Stiftsmuseum

Das Stiftsmuseum der Stadt Aschaffenburg bildet zusammen mit der benachbarten Stiftskirche und dem um 1220 entstandenen Kreuzgang ein einzigartiges baugeschichtliches Ensemble. Die Sammlungen umfassen wertvolle Funde aus vorgeschichtlicher, römischer und mittelalterlicher Zeit.

Das geistliche Zentrum Aschaffenburg erlebte seine Glanzzeit im Mittelalter und in der Renaissance. Auch Kardinal Albrecht von Brandenburg wählte die Stadt zu seiner Residenz.

Aschaffenburg Sehenswürdigkeiten

Offenbach

Für einen Rundgang empfehlen wir den Parkplatz auf dem Mainvorgelände. Außerhalb der Messezeiten kann er kostenlos benutzt werden.

 

Lassen Sie die Hallen der Internationalen Lederwarenmesse im Rücken. Flanieren Sie auf dem Maindamm flussaufwärts. Auf dem jenseitigen Ufer begleitet Sie das Grün einer freien Auenlandschaft. Rechts wird bald ein Park sichtbar mit einem Bauwerk, das an einen Tempel erinnert.

 

Die Offenbacher nennen ihn den Lili-Tempel, weil er im Lili-Park steht, und der ist ein Rest der Gartenanlagen, die 1775 Schauplatz von Goethes Liebessommer mit Lili Schönemann waren. Allerdings ließ erst 23 Jahre danach der Frankfurter Bankier Metzler den Tempel als Badehaus in sein Offenbacher Anwesen einfügen. Bis dorthin plätscherte damals der Main. Seit dem Jahr 2007 erstrahlt er nach seiner Sanierung im alten Glanz. Er wird gemeinsam mit den Atelierräumen im neuen Anbau als besonderer Ort für Kunstausstellungen genutzt.

 

Im Weitergehen erkennen wir nun bereits die kühle, strenge Nordfassade des 1572 fertiggestellten Isenburger Schlosses. Hier verlassen wir den Damm, um eine Überraschungsarchitektur kennen zu lernen. Die, ganz anders als die Nordseite, in Arkaden, Figuren- und Wappenschmuck aufgelöste Südfront gilt als eines der reizvollsten Renaissance-Zeugnisse nördlich der Alpen.

 

Das Schloss wird von der Hochschule für Gestaltung genutzt, deren Hauptgebäude den Schlosshof umschließen. Ihn schmückt ein 1917 eingeweihter Brunnen mit einer Figurengruppe in Bronze. Sie zeigt Merkur, den Gott des Handels und Gewerbes, der an der Hand den kleinen Pluto führt, den Gott des Wohlstands.

 

Vom Schloss wenden wir uns wieder zurück zum Lili-Park. Wir biegen in die Herrnstraße ein und haben das Offenbacher Kulturkarree erreicht. Links passieren wir das Haus der Stadtgeschichte mit Stadtmuseum, Stadtarchiv und der Zentralen Kulturverwaltung. Rechts erkennen wir das anmutige „Lilihäuschen“ das zur Goethe-Lili-Zeit zwar nur als Remise diente, immerhin aber als originäres Dokument der Epoche überdauert hat.

 

Weniger als ein Steinwurf trennt uns nun von einem anderen Kernstück des Kulturkarrees, dem neubarocken Büsing-Palais. Sein eisernes Portal, eine bemerkenswerte Kunstschmiedearbeit, öffnet sich zu einem stattlichen Ehrenhof. Die Seitenflügel beherbergen die Stadtbibliothek und das Klingspor-Museum für moderne Buch- und Schriftkunst

 

Den Zentralbau des Palais nutzen die Offenbacher gern für festliche Stunden. Und wenn die Offenbacher ihn nicht benötigen, füllt das räumlich mit dem Palais verbundene Sheraton-Hotel ihn mit Ball- und Tagungsgästen. Seit mehr als 200 Jahren wird in diesem Haus mit seinem ausgedehnten Park auf der Westseite gearbeitet und gefeiert, konzertiert und getanzt.

 

1718 ist das Einweihungsjahr der Französisch-reformierten Kirche, die nun von links ins Gesichtsfeld tritt. Ein paar Schritte vorher, zur Rechtren, lohnt das barocke Pfarrhaus mit Mansarddach ein Innehalten. Kirche und Pfarrhaus sind Erinnerungen an die für Offenbachs Entwicklung wichtige Einwanderung französischer Hugenotten.

 

Jenseits der nun erreichten Berliner Straße sehen wir das um 1970 erbaute Rathaus. Die Bürotürme seiner Nachbarschaft sind Bauten der jüngeren Zeit. Sie tragen dazu bei, dass die Berliner Straße als Rückgrat der Stadt erscheint.

 

Wenn wir „die Berliner“ nun überqueren, empfängt uns die 1748 eingeweihte evangelische Stadtkirche mit Wappenschmuck über ihrem Portal. Sie reicht uns weiter an die Fußgängerzone der Frankfurter Straße mit ihren Kaufhäusern und Fachgeschäften.

 

Der Frankfurter Straße folgen wir nach rechts und biegen an der Kreuzung Kaiserstraße abermals nach rechts ab. Die Kaiserstraße führt uns an der Einmündung der Goethestraße zu einem auffallenden Kuppelbau, dem Konzert- und Veranstaltungshaus „Capitol“. Erbaut wurde dass stattliche Haus zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Synagoge einer wohlhabenden israelitischen Kultusgemeinde. Die nach der Verfolgung wieder erstandene Gemeinde nutzt nun einen Synagogen-Neubau an der Kaiserstraße, in Blicknähe der ehemaligen.

 

Direkt an das Capitol schließen die Hallen der Offenbacher Messe an. Wir haben wieder den Main erreicht und den Parkplatz, der unser Ausgangspunkt war.

Nachfolgend finden Sie einen Stadtplanausschnitt, in dem Sie die Route nachvollziehen können. Oben links ist der Parkplatz auf dem Mainvorgelände markiert.

Offenbach Sehenswürdigkeiten

Mainz

Die historischen Gebäude, Denkmäler und Museen in Mainz sind auskunftsfreudige Zeugen. Wenn Sie nah genug herankommen und gut hinschauen, erfahren Sie einiges über unsere 2000 Jahre alte Stadt. Römische Tempel, Adelspalais, der Dom und Marc Chagalls blaue Fenster erwarten Sie!

 

Römisches Castrum Moguntiacum, jüdisches Magenza, kurfürstliche Residenz- und Hauptstadt, Erzbischofssitz, Universitäts- und Festungsstadt im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und Mainzer Republik. Epochen des "Goldenen Mainz", wie die Stadt seit ihrer Glanzzeit im Mittelalter heißt.

 

Atmen Sie tief durch: Grünanlagen, wie Volkpark, Rosengarten und Stadtpark laden zum ausgiebigen Spaziergang ein. Das Rheinufer bietet sich an zum Joggen, Walken und Flanieren. Wälder, Fluren und Weinberge außerhalb der Stadt sind ideal für Ausflüge und lange Wanderungen.

Mainz Sehenswürdigkeiten

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