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Neue Radreisen in der Saison 2023

Jakobsweg: Porto – Santiago de Compostela

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Dauer:
9 Tage
Reiseart:
individuell
Level:
mittel
Preis ab:
1.049,00 €
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Reisebeschreibung

Bom caminho!

Begeben Sie sich auf eine besondere Radreise, auf der Sie vielen Menschen begegnen und die sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird. Was vielleicht nicht viele wissen, es gibt nicht nur einen Jakobsweg nach Santiago de Compostela sondern viele Wegeführungen aus ganz Europa mit diesem Ziel. Als Hauptroute gilt der nordspanische Weg. Der portugiesische Jakobsweg ab Porto (caminho portugues) mit einem Pilgeranteil von ca. 15 % ist aber schon der zweitbeliebteste unter all den Jakobswegen! Idyllisch führt er durch Portugal und Spanien und verbindet damit gleich 2 Länder und 2 Kulturen. Dabei verlaufen manchmal die Radwege gemeinsam mit den Pilgerpfaden. Meistens jedoch bietet der portugiesische Jakobsweg für Radfahrer eine eigene sehr gut beschilderte Route. Entdecken Sie unterwegs die herrliche flache Küstenlandschaft Portugals und die waldreiche leicht hügelige Waldlandschaft Galiziens. Kulinarisch können Sie auf portugiesisch und spanisch schlemmen inklusive guter regionaler Weine. Wer gerne Fisch mag, ist hier im Paradies. Jeder Pilger, der mindestens 100 km gepilgert und jeder Radfahrer, der mindestens 200 km auf dem Jakobsweg geradelt ist, seinen Pilgerausweis mit den Stempeln der Herbergen oder Cafes am Wegesrand vorzeigt, wird in die Statistik aufgenommen und kann sich in Santiago de Compostela die beliebte Pilgerurkunde, die sogenannte Compostela, aushändigen lassen. Machen Sie sich auf dem Weg, Sie werden belohnt werden.

1. Tag Anreise Porto

Freuen Sie sich auf Porto und die Schönheiten dieser quirligen Stadt. Die eng verschachtelte Altstadt wird vom barocken Bischofspalast und der Kathedrale überragt. In den schönen Fußgängerzonen der Altstadt lässt es sich herrlich Flanieren. Besondere Anziehungskraft strahlt die malerische Uferzeile am Douro aus. Sie lockt mit vielen Cafés und Restaurants. Etliche Brücken überspannen malerisch den Fluss und die Portweinkellereien auf der linken Douroseite laden zu interessanten Besichtigungen und Führungen ein. Wie schön, dass Porto von vielen europäischen Flughäfen mit kostengünstigen und direkten Flugverbindungen erreichbar ist und der Flughafen mit der modernen Metro in 30 min. Fahrtzeit direkt an die Altstadt angebunden ist.

2. Tag Porto - Vila do Conde 34 km

Am Ufer des Douros radeln sie genüsslich aus Porto heraus. Von Palmen gesäumt führt der Radweg entlang der schönen Uferpromenade von Foz do Douro bis zum Atlantik. Freuen Sie sich auf einen kompletten Radeltag am Meer! Schnell ist Matosinhos mit seinem imposanten Hafen erreicht. Legen Sie eine lohnenswerte Pause ein mitten im alten Hafenviertel mit seinen typischen und preiswerten Restaurants, die berühmt sind für köstliche Meeresfrüchte. Weiter verläuft Ihr Pilgerweg entlang der flachen Küste. Freuen Sie sich auf bestens ausgebaute Stelzenwege, auf schöne Sandstrände und eine weitläufige Dünenlandschaft. Immer wieder werden Sie Pilgerwanderern begegnen. Kleine Gespräche am Wegesrand oder an den vielen kostenlosen Trinkwasserstellen ergeben sich fast automatisch. Freuen Sie sich am Nachmittag auf Vila do Conde, einer schönen Stadt mit mittelalterlichem Zentrum. Bummeln Sie durch die alten Gassen und entdecken Sie am Ufer die sehenswerte historische Karavelle aus der Entdeckungszeit Portugals. Besuchen Sie die Kathedrale im Stadtzentrum und staunen Sie über das Aquädukt, das die ganze Stadt durchquert.

3. Tag Vila do Conde - Viana do Castelo 54 km

Ein weiterer ganzer Tag entlang der portugiesischen Atlantikküste erwartet Sie! Der Camino Santiago de Compostela bringt Sie nach wenigen Kilometern zum Städtchen Povoa de Varzim mit seiner 2 km langen Strandpromenade, dem alten Hafenviertel und einem ehrwürdigen Kasino, das schon 1934 in einem klassizistischen Gebäude eröffnet wurde. Abwechslungsreich radeln Sie anschließend auf neuen Radwegen und kleinen Straßen auch durch das flache Hinterland. Legen Sie in Esposende mit seinem historischen Zentrum eine gemütliche Mittagspause ein, ehe sie wieder der Atlantikküste nordwärts folgen. Viele Bademöglichkeiten locken, denn Sie passieren einen schönen Sandstrand nach dem anderen. Auch kleine Strandkioske und Cafes wollen besucht werden. Ganz entspannt bringt Sie der Pilgerweg nach Viana do Castelo, eine der schönsten Städte im Norden Portugals. Imposant auf der Spitze des Hügels wird die Hafenstadt vom Heiligtum Santuario de Santa Luzia überragt. Schlendern Sie am Nachmittag gemütlich durch die alten Straßen des historischen Zentrums und entdecken Sie den großen Platz Praça da República, das Herz der Stadt. Die autofreie Altstadt mit ihren zahlreichen Renaissancepalästen und reizenden Plätzen hat fast italienisches Flair! Noch heute ist Viana do Castelo sowohl für filigranen Goldschmuck bekannt als auch für den Kabeljaufang.

4. Tag Viana do Castelo - A Guarda 38-62 km

Ihr letzter Radeltag in Portugal! Flach und ohne Anstrengungen verläuft Ihr Radweg auf dem sehr gut beschilderten Pilgerweg.  Neue Radwege, die sogenannten ‚Ecovia‘, verlaufen wunderschön durch eine herrliche Dünenlandschaft und weite Kiefernwälder. Das ist echtes Radlerglück! Freuen Sie sich auf den Ort Vila Praia de Ancora, der noch heute stark vom Fischfang lebt und mit langer schöner Strandpromenade lockt. Staunen Sie in Moledo über herrschaftliche Villen, die von der historischen Pracht des nördlichsten Badeortes Portugals zeugen. So rollen Sie bestens gelaunt bis Caminha, dessen schmucke Altstadt komplett unter Denkmalschutz steht. Bummeln Sie durch die schmalen Gassen, staunen Sie über Herrenhäuser und Sakralbauten und genießen Sie den zentralen Platz mit seinen vielen Straßencafes. Danach setzen Sie mit der Fähre oder urig per Fischerboot (beides nicht immer verfügbar) über die Flussmündung des Rio Miño nach Spanien über oder Sie radeln am portugiesischen Flussufer zur nächsten Brücke und am spanischen Flussufer zurück (+ 24 km) nach A Guarda. Doch wundern Sie sich nicht, plötzlich ist es eine Stunde später, denn Spanien zählt zu unserer Zeitzone. Freuen Sie sich auf den Fischerort A Guarda mit dem alten Hafen und seinen farbenfrohen Fischerhäusern. Hier kehren die Fischer heim mit Booten voller Steinbutt, Seeteufel und Wolfsbarsch. Berühmt jedoch ist der südlichste Ort Galiciens vor allem für seine langostas, daher auch der Spitzname „Hauptstadt der Langusten“. Freuen Sie sich, diese Delikatesse steht auf fast jeder Speisekarte der vielen kleinen Hafenrestaurants.

5. Tag A Guarda - Vigo 57 km

Schon auf den ersten Radkilometern werden Sie es bemerken. Sie folgen zwar dem Camino de Santiago do Compostela weiter Richtung Norden und auch weiter entlang der Küste, doch das Landschaftsbild ändert sich komplett, denn die galizische Küste ist geprägt von schroffem Gestein. Elegant und abwechslungsreich windet sich der Radweg durch die bizarre Landschaft. Kleinere Hügel sind heute zu bewältigen, doch werden Sie mit fantastischen Aussichten belohnt. Staunen Sie im Fischerörtchen Oia über das romanische Kloster Santa María la Real aus dem 12. Jahrhundert mit seiner barocken Fassade. Auf größtenteils sehr gut asphaltierten Radwegen rollen Sie zum hübschen Urlaubsort Baiona mit seiner mächtigen Festung in imposanter Lage. Der Bau der riesigen Anlage geht auf Anfänge des 11. Jahrhunderts zurück. Zeitweise bot das Castillo auf einer Fläche von 18 Hektar Schutz für ca. 200 Familien. Heute befindet sich in der Burg ein Parador, ein Luxushotel der staatlichen Hotelkette, dessen Terrasse einen wunderschönen Panoramablick bietet. Am Nachmittag lockt in Nigrán ein großer weiter Sandstrand und eine herrliche Promenade zu einer ausgiebigen Pause. Doch Ihr Tagesziel Vigo hat auch einiges zu bieten. Bummeln Sie durch die sehenswerte Altstadt rund um das alte Fischerviertel O Berbés. Staunen Sie über die vielen historischen Sehenswürdigkeiten, über die alten Bogengänge am Plaza de la Constitución, über Häuser mit Wappensteinen, über Fassaden mit verglasten Balkonen und genießen Sie die besondere Atmosphäre in den verwinkelten Gassen.

6. Tag Vigo - Pontevedra 36 km

Die Tagesetappe ist zwar kurz, doch sind auf dem heutigen Pilgerweg drei kräftige Anstiege zu meistern. Gleich zu Beginn des Tages liegen die ersten 100 Höhenmeter. Belohnt werden Sie mit wunderschönen Blicken auf Vigo. Anschließend rollen Sie ca. 10 km genüsslich auf der Höhe über einen herrlichen waldreichen Panoramaweg. Eine rauschende Abfahrt bringt Sie schließlich nach Redondela, wo im Zentrum des alten Ortes eine Cafepause lockt. Frisch gestärkt erklimmen Sie anschließend die nächste Steigung, die Sie wieder in waldreiche Höhen bringt. Immer wieder entdecken Sie aufgehängte Jakobsmuscheln und bunte Bilder, die den Pilgerpfad säumen. Immer mehr Pilger werden Sie jetzt überholen, denn ab hier verlaufen der Küstenweg und der Zentralweg des portugiesischen Jakobsweg gemeinsam weiter bis Santiago de Compostela. Freuen Sie sich auf Ihr Tagesziel Pontevedra, denn in der Altstadt, in der alles nur ein Steinwurf entfernt liegt, gibt es viel zu sehen. Bummeln Sie durch die alten engen Gassen, die regelmäßig in bezaubernde Plätze münden. Viele Plätze tragen noch heute den Namen jener Handelsbranche, der sie traditionsgemäß einmal angehörten. Steinerne Baukunst, Wohnhäuser mit Wappenschildern, alte Adelspaläste, Brunnen, Kirchen und Klöster strahlen im abendlichen Licht ein ganz besonderes Ambiente aus.

7. Tag Pontevedra - Padrón 45 km

Die abwechslungsreiche, grüne und hügelige Landschaft Galiziens will heute weiter entdeckt werden. Immer mehr und mehr Pilger sind nun zu sehen. Unseren Respekt Ihrer Wanderleistung können sie sich sicher sein. Doch wird sich so mancher Radler innerlich sehr freuen, geschwind und mit Leichtigkeit die vielen Pilger überholen zu können. Der ständig zu hörende Gruß „Bon Camino“ verbindet dabei Wanderer und Radfahrer gleichermaßen. Staunen Sie unterwegs über den breiten Wasserfall am Rio Barosa, der sich über viele Kaskaden erstreckt. So manches Plätzchen wird hier von Pilgern gesucht, um müde Füße zu kühlen. Legen Sie auch in der sehenswerten Thermalstadt Caldas de Reis eine wohlverdiente Pause ein. Auf kleinen gut beschilderten Wegen radeln Sie anschließend vorbei an vielen Rebstöcken, durch Felder und kleine Dörfer bis nach Padrón, der Heimat der kleinen grünen Paprika. Typisch für die Sorte ist der unterschiedliche Schärfegrad der einzelnen Früchte. Ein galicisches Sprichwort lautet: „Paprikas aus Padrón: einige scharf, andere nicht.“ In Padrón werden zwischen Juni und September jährlich etwa 15.000 kg Paprikas geerntet, der größte Teil davon in einem Tal des Ortsteils Herbón. Dort wurde 1979 die erste Festa do Pemento de Padrón organisiert, ein populäres gastronomisches Ereignis, das seitdem jedes Jahr am ersten Sonntag im August am Franziskanerkloster von Herbón stattfindet. 

8. Tag Padrón - Santiago de Compostela 28 km

Die Vorfreude auf Santiago de Compostela ist riesengroß. Es ist der kürzeste Tag der gesamten Reise, doch ist ein kontinuierlicher sanfter Anstieg zu meistern. Wunderbar auf ruhigen Wegen führt die Radstrecke schließlich durch den Alameda Park. Überwältigend und erhaben ist von hier die Sicht auf die Kathedrale, wo im Inneren die Grabstätte des Heiligen Jakobus, des Apostels Jesu Christi, zu sehen ist. Wenn ein Platz in Santiago hervorzuheben ist, dann ist es der Platz vor der Kathedrale, den tägliche hunderte von Pilgern erreichen. Das gesamte Leben der Stadt scheint sich um diesen Platz zu drehen. Hier steht die Kathedrale das Ziel der Pilger, hier liegt der Raxoi-Palast und das luxuriöse Hostal de los Reyes Católicos, das vermeintlich älteste Hotel der Welt. Auf dem Platz lassen sich viele Pilger mit ihren typischen Stöcken und Muscheln am Ende Ihrer Reise nieder. Hier sitzen sie alle: alleine, zu Zweit oder in kleinen Gruppen. Nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie die einmalige Atmosphäre, besichtigen Sie die Kathedrale und bummeln Sie durch die Altstadt, die zum Unesco Welterbe zählt.

9. Tag Abreise Santiago de Compostela

Der Weg ist das Ziel, das Ziel ist erreicht. Für die vielen Pilger aus der ganzen Welt und für alle Radfahrer, die sich in Porto auf den Weg gemacht haben. 

Preise & Leistung

Reise
Jakobsweg: Porto – Santiago de Compostela
Reise-Nr:
00552
Reiseart:
Info

Individuelle Touren: Hier legen Sie selbst fest, wann und mit wem Sie fahren möchten. Sie erhalten von uns detaillierte Reiseunterlagen sowie praktische Tipps für Ihre Planung und genießen unterwegs unseren Rundum-Sorglos-Service mit separatem Gepäcktransport.

Geführte Touren: Hier können Sie sich einfach aufs Rad setzen und Ihren Urlaub in der Gruppe genießen (8–20 Teilnehmer). Um alles andere kümmert sich Ihr Reiseleiter und auch Ihr Gepäck wird separat transportiert.

individuell
Dauer:
9 Tage
Anreisetermine:
Level:
Info

Diese Übersicht zeigt Ihnen die Schwierigkeitsgrade unserer Touren:

+
leicht: ganz entspanntes Radeln in meist ebenem Gelände
++
leicht-mittel: leichtes Fahren, ab und zu eine Schiebestrecke
+++
mittel: für Menschen mit normaler Kondition, einzelne Etappen mit schwierigeren Wegeverhältnissen oder Schiebestrecken
++++
schwer: für aktive Radfahrer, mehrere Etappen in hügeligem Gelände
mittel
Info

Bei unseren original Velociped-Touren sind wir Reiseveranstalter. Diese Reisen organisieren und begleiten wir persönlich.

Damit Sie aus einem noch größeren Angebot wählen können, erschließen wir zusätzliche Routen in Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern. Bei diesen Velociped-Partner-Touren sind wir Reisevermittler.

Velociped-Partner-Tour Velociped-Tour
Mind. Teilnehmer:
Info

Hinweis zur Mindestteilnehmerzahl
Velociped kann von der Reise bis zum einundzwanzigsten Tag vor Reisebeginn zurücktreten, wenn die in der Reiseausschreibung konkret angegebene Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird. Sie werden im Falle einer Absage sofort informiert. Den eingezahlten Reisepreis erstattet Velociped Ihnen selbstverständlich unverzüglich zurück. Bitte beachten Sie dazu auch unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen.

2
Preise 2023

Preisangaben gelten pro Person.

Saison 1

25.03.2023

21.10.2023

Info

Kat. B: kleinere familiengeführte Gasthöfe und Hotels

Kat. A: komfortable Mittelklassehotels

Kat. Charme: Hotels mit besonderem Ambiente

Bei Rad & Schiffsreisen finden Sie Ausstattungsdetails zu Kabinen und Gemeinschaftsräumen in der Reisebeschreibung.

Preisangaben gelten pro Person.

Kat. A
DZ 1.049,00 €
EZ 1.449,00 €
 

Saison 2

22.04. – 20.05.2023

23.09.2023

Info

Kat. B: kleinere familiengeführte Gasthöfe und Hotels

Kat. A: komfortable Mittelklassehotels

Kat. Charme: Hotels mit besonderem Ambiente

Bei Rad & Schiffsreisen finden Sie Ausstattungsdetails zu Kabinen und Gemeinschaftsräumen in der Reisebeschreibung.

Preisangaben gelten pro Person.

Kat. A
DZ 1.159,00 €
EZ 1.559,00 €
 

Saison 3

03.06. – 09.09.2023

Info

Kat. B: kleinere familiengeführte Gasthöfe und Hotels

Kat. A: komfortable Mittelklassehotels

Kat. Charme: Hotels mit besonderem Ambiente

Bei Rad & Schiffsreisen finden Sie Ausstattungsdetails zu Kabinen und Gemeinschaftsräumen in der Reisebeschreibung.

Preisangaben gelten pro Person.

Kat. A
DZ 1.199,00 €
EZ 1.599,00 €
 

Fahrräder

Tourenrad
119,00 €
 
Elektrorad
249,00 €
 

Buchbare Zusatznächte

Porto Kat. A
DZ 70,00 €
EZ 130,00 €
 
Santiago de Compostela Kat. A
DZ 70,00 €
EZ 130,00 €
 

Buchbare Zusatzleistungen

Sammelrücktransfer nach Porto (ab 2 Personen)
119,00 €
privater Rücktransfer (ab 2 Personen)
179,00 €
Reiseleistungen
  • Shuttle vom Hotel in Porto zur Radausgabe und persönlichen Toureninformation (Tag 2)
  • Pilgerausweis für den Jakobsweg
Rundum-Sorglos-Service:
  • Übernachtung mit Frühstück
  • Zimmer mit D/Bad/WC
  • Gepäcktransport
  • Radwanderkarte mit eingezeichneter Route
  • Detaillierte Routenbeschreibung
  • GPS-Tracks auf Wunsch
  • Tipps zur Reisevorbereitung
  • Touristische Informationen
  • 7-Tage-Hotline-Service

Karte

Wissenswertes

Wissenswertes zur Reise Jakobsweg

Nachfolgend finden Sie konkrete Informationen zur Reise "Jakobsweg". Sollten Sie weitere Fragen zu dieser Reise haben, so rufen Sie uns ganz einfach an.: 06421 - 886890. 

Anreisemöglichkeiten per Flugzeug

Porto können Sie von vielen deutschen und europäischen Flughäfen kostengünstig erreichen. Vom Flughafen geht es mit der Metro weiter in die Innenstadt (Fahrtzeit ca. 30 Minuten).

Beschaffenheit der Radwege

Sie radeln zu ca. 75 % auf asphaltierten Wegen und zu ca. 25 % auf Wander- und Stelzenwegen.

Die Etappen in Portugal verlaufen flach. Sie radeln meist in Meeresnähe entweder auf hölzernen Stelzenwegen oder auf kleinen einspurigen Straßen abseits des normalen Verkehrs. Vereinzelt fahren Sie auf Kopfsteinpflaster oder unbefestigten Waldwegen, die aber gut zu befahren sind.

Ab der spanischen Grenze verläuft die Tour hügelig, fast durchgängig als beschilderter Pilgerweg. In den Abschnitten, wo der Weg entlang einer größeren Straße verläuft, gibt es zu 95 % immer einen separaten aspahltierten Radweg. Sonst radeln Sie auf kleinen asphaltierten Nebenstraßen und unbefestigten Wald- und Uferwegen.  

Verfügbare Leihräder

Es stehen 24-Gang Tourenräder (Unisex), Hybridräder (Damen und Herren) und Elektroräder, jeweils mit Freilauf und in verschiedenen Rahmenhöhen, zur Verfügung. Die Leihräder sind ausgestattet mit einer großen Gepäcktasche und einem Schloss.
Leihräder

Ihr Velociped Ansprechpartner vor Ort

Auch in Porto bieten wir Ihnen einen verlässlichen Rundum Service, denn unser deutschsprachiger, in Porto geborener Partner vor Ort steht täglich zur Verfügung, begrüßt Sie nach Ihrer Anreise, kümmert sich um die Leihräder, kennt alle Radrouten persönlich und hilft bei Bedarf auch mit Insidertipps und alltäglichen Informationen.

GPS-Navigation mit Ihrem Smartphone

Sie radeln oft auf kleinen Straßen und Wegen mit vielen Abzweigungen in einer sehr abwechslungsreichen Landschaft. Hier gibt es nur vereinzelt Radwegschilder oder Orts- und Hinweisschilder. Daher empfehlen wir Ihnen, zusätzlich zu unserem Radtourenbuch mit Kartenmaterial, auch unsere GPS-Tracks zu nutzen, die wir Ihnen gerne kostenlos per E-Mail zusenden. So können Sie auf Ihrem Smartphone alle Tagestouren speichern und ganz einfach und sicher jederzeit der ausgearbeiteten Tagestour folgen.
Auf Anfrage stellen wir auch vor Ort ein GPS-Gerät mit den Tracks gegen eine Leihgebühr (50,- EUR) zur Verfügung. Für die Bereitstellung des GPS-Gerätes müssen Sie sich bitte mindestens 1 Woche vor Reisebeginn per E-Mail bei Velociped melden. Ein kurzes Video zur Handhabung finden Sie hier.

Reisezeiten

Schon ab März sind die Tagestemperaturen zum gemütlichen Radeln gut geeignet und ab April können Sie laue Abende erwarten. Ab Mai ist dann Hochsaison und im Juni können Sie die langen Abende bestens genießen. Auch im Juli und August können Sie sich in Porto wohlfühlen, denn der Atlantik sorgt immer für eine frische Brise, die die Temperatur nicht so ansteigen lässt wie sonst in Portugal und auch die Strände bieten dann ideale Bedingungen. Ab September sind die gemäßigten Temperaturen für die Radfahrer wieder vorherrschend und auch der Oktober ist im Fahrradsattel noch ein guter Reisemonat, nur der Atlantik ist dann schon wieder zu frisch für ein langes Bad.

Extrakosten, die nicht im Reisepreis enthalten sind

Fahrten mit den kostengünstigen öffentlichen Verkehrsmitteln (Metro, Zug) sind nicht im Reisepreis enthalten. Die Stadt Porto erhebt seit dem 01.03.2018 eine Kurtaxe in Höhe von 2,- EUR pro Person und Nacht. Diese muss vor Ort im Hotel entrichtet werden.

GPS-Leihgerät mit allen Tour-Tracks 50,- EUR.

7 Tage Hotline Service

Wenn die Fahrradkette gerissen ist, Überschwemmungen die Weiterfahrt unmöglich machen oder sonstige böse Überraschungen auf Sie warten: Wir sind auch in Porto 7 Tage die Woche für Sie erreichbar und organisieren schnellstmöglich Hilfe.

Reiseinformationen zu Corona

Bitte informieren Sie sich vor Reisebuchung über die geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der ­Corona-Pandemie. Etwa 3 Wochen vor der Anreise erhalten Sie von uns, zusammen mit den Reiseunterlagen, die zu diesem Zeitpunkt aktuellen Informationen zu Regelungen und Bestimmungen bezüglich Corona auf Ihrer Reise.

Eine aktuelle Übersicht über geltende Maßnahmen sowie Reise und Sicherheitshinweise bezüglich ­Covid-19 für alle Länder der EU und der Schweiz finden Sie hier:
https://reopen.europa.eu/de/

Pass- und Visumerfordernisse, Gesundheitsvorschriften

Für EU-Bürger sind für diese Reise keine speziellen Pass- bzw. Visumserfordernisse zu beachten.

Reiseinformationen zu Corona:
Bitte informieren Sie sich vor Reisebuchung über die geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Eine aktuelle Übersicht über geltende Maßnahmen sowie Reise und Sicherheitshinweise bezüglich Covid-19 für alle Länder der EU und der Schweiz finden Sie hier:
https://reopen.europa.eu/de/

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Website unter:
Corona-Virus und Urlaubsplanung

Reiseversicherung

Im Reisepreis ist die gesetzlich vorgeschriebene Insolvenzversicherung bereits enthalten. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen nach Erhalt Ihrer Reisebestätigung den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, um sich vor finanziellen Nachteilen bei Reiserücktritt, Reiseabbruch, Krankheit oder Unfall zu schützen.

Reiserücktrittsversicherung: Weitere Infos und Online-Versicherungsabschluss

Reisehighlights

Altstadt von Porto

Die als Ribeira bekannte Altstadt von Porto beginnt direkt am Flussufer des Douro und ist seit 1996 Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Neben zahlreichen verwinkelten Straßen und Gassen, befinden sich vor allem viele barocke Kirchen in der Altstadt, weshalb Porto auch als Barockstadt bekannt ist. Die Besonderheit der Altstadt ist, dass sie weniger durch einzelne Sehenswürdigkeiten geprägt wird, sondern vielmehr durch ihren zusammenhängenden Charme. Deutlich wird dies vor allem von der anderen Seite des Flussufers, von wo aus man einen schönen Blick auf die Altstadt hat und dabei das Gesamtspiel aus Gebäuden, Straßen und Kirchen erhält. Gleichzeitig befinden sich heute viele Einkaufsstraßen und Cafés im Altstadtkern, die zu einem ausgiebigen Bummel einladen.

Ribeira

Portweinkeller

Portos bekanntester Exportartikel ist der Portwein. Die Weinberge, auf denen die Trauben für diesen speziellen Süßwein angebaut werden, erstrecken sich landeinwärts entlang des Rio Douro. Seit 1756 dürfen nur Trauben aus einem per Gesetz genau definierten Gebiet zur Herstellung des Portweins verwendet werden. Von dort wird der Wein nach Porto zu den zahlreichen Portweinhäusern mit ihren berühmten Kellern gebracht, wo er verarbeitet wird und reift. Besucher können Tage damit verbringen, die höhlenartigen Keller am Flussufer zu besichtigen (es gibt über 50, aus denen Sie wählen können), wobei sie Dutzende erstklassige Portweinsorten kosten können.

Portwein

Karavelle in Vila do Conde

Vila do Conde im Nordwesten Portugals, lockt mit seinem „Museum für Schiffsbau“ zu dem auch im Hafen eine begehbare alte Karavelle gehört. Die Karavelle ist noch funktionstüchtig, wurde aber als touristische Attraktion ohne Segel am Kai vertäut. Interessierte Besucher können die Schiffsräume begehen, sich die Kajüte des Kapitäns und den Laderaum ansehen.

Vila do Conde

Viana do Castelo

Die Stadt Viana do Castelo liegt nördlich der Mündung des Rio Lima in den Atlantik. Das Herzstück der Altstadt bietet die Praça da República, einer der schönsten mittelalterlichen Plätze Portugals. Besonders erwähnenswert ist dort der dreischalige Renaissancebrunnen. Während mehrerer Jahrhunderte diente der Brunnen vor dem alten Rathaus nicht nur als einzige Trinkwasserquelle, sondern als gesellschaftlicher Mittelpunkt der Stadt. Über der Stadt thront auf dem Hügel Santa Luzia die imposante Santa-Luzia-Basilika.

Viana do Castelo

Caminha

In der befestigten Grenzstadt an der Mündung des Flusses Minho, wurden mehrere Schlachten zwischen Portugal und Spanien ausgetragen. Heute genießen die Nachbarn freundschaftliche Beziehungen. Es gibt eine tägliche Fähre, die die beiden Ufer des Flusses verbindet. Auf einer winzigen Insel in der Mitte der Mündung stehen die Ruinen der Festung von Ínsua, die im 15. Jahrhundert zur Verteidigung des Flusseingangs erbaut wurde.

Caminha

A Guarda

A Guarda ist eines der typischsten Fischerdörfer Galiciens, das unmittelbar an der Grenze zu Portugal liegt. Meeres-, Fluss- und Berglandschaft charakterisieren die "Hauptstadt der Langusten". Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Benediktinerinnenkloster (1558), die auf einer alten Kirche aus dem 10. Jahrhundert errichtete Pfarrkirche und die Herrensitze der Familien Correa und Somoza.

A Guarda

Baiona

Die historische Hafenstadt kam im 15. und 16. Jahrhundert durch das Privileg des Überseehandels zu einigem Reichtum. Heute zählt die Gemeinde ca. 12.000 Einwohner*innen. Das kleine historische Zentrum ist geprägt durch mittelalterliche Steinhäuser. Die Altstadt versteckt sich hinter den modernen Fassaden auf der Höhe des Hafens. Die Hauptstraße Rúa Ventura Misa verläuft parallel zur Küstenstraße. Kleine Gassen zweigen von ihr ab und bilden das verkehrsberuhigte Zentrum mit Läden, Bars und Restaurants. Auf einer Halbinsel liegt vor der Altstadt die mächtige Festung von Baiona. 

Baiona

Pimiento de Padrón

Die Paprikas von Padrón. Gleichzeitig bezeichnet der Name ein daraus zubereitetes, typisch regionales Gericht, das heute in ganz Spanien verbreitet ist.

Es handelt sich um die unreifen grünen Früchte einer bestimmten Paprikasorte der Art Capsicum annuum. Paprikas gelangten nach der Entdeckung Amerikas nach Spanien, so auch nach Padrón, und wurden dort vermehrt. Die Sorte veränderte sich im Laufe der Jahre und wurde zu dem, was man heute als "Pimientos de Padrón" kennt. Typisch für die Sorte ist der unterschiedliche Schärfegrad der einzelnen Früchte.  In Padrón werden zwischen Juni und September jährlich etwa 15.000 kg Paprikas geerntet. Die Franziskaner waren es, die im 16. Jahrhundert die ersten Samen aus Mexiko nach Padrón gebracht und die Pflanzen an das ozeanische Klima des Tales adaptiert haben. Die Pimientos werden in Olivenöl gebraten, mit grobem Meersalz bestreut und als Entreé oder Tapa serviert.

Santiago de Compostela

Die Hauptstadt Galiciens ist eine äußerst lebendige Stadt, die viele Anziehungspunkte zu bieten hat: Eine von der UNESCO zum Welterbe erklärte Altstadt und eine Vielzahl an Restaurants und Bar, in denen die köstlichen Meeresfrüchte Galiciens serviert werden. Um zu verstehen, warum Galicien für ihre gute Küche bekannt ist, gibt es nichts Besseres als einen Bummel über den Mercado de Abastos. Hier können Sie frische Meeresfrüchte aus den Rias, Käse und die kleinen, scharfen Paprikaschoten aus Padrón probieren sowie die berühmte „Miniatur-Küche“ kosten. Das urtümliche Ambiente von Santiago spürt man auch in den Straßen Calle Franco und Calle Raiña inmitten der Altstadt.  Die Stadt ist aber auch ein Ort, der tief vom Glauben durchdrungen ist. Seit Jahrhunderten pilgern die Menschen nach Santiago de Compostela um die legendäre Kathedrale zu betreten. Denn der Überlieferung nach sind hier die Überreste des Apostels Jakobus begraben, die im 9. Jh. wiederentdeckt wurden.

Santiago de Compostela

Kathedrale

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