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Sportliche Tour: Für aktive Radler mit normaler bis guter Kondition

Donau-Radweg: die Sportliche, Passau – Wien

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Dauer:
6 Tage
Reiseart:
individuell
Level:
mittel
Preis ab:
349,00 €
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  • Radler bei Krems
  • Radler in Spitz
  • Blick auf Spitz
  • Radlerpause bei Melk
  • Schloegener Schlinge

Reisebeschreibung

In flotter Fahrt zur Donaumetropole Wien

Radeln Sie flott und geschwind entlang der blauen Donau und lernen Sie dabei die Schönheit und die geschichtliche Bedeutung dieser jahrtausend alten Heer- und Handelsstrecke kennen. Sie starten Ihre Radreise in der Drei-Flüsse-Stadt Passau und radeln durch die verschiedenen Viertel Ober- und Niederösterreichs bis in die Donaumetropole Wien. Lassen Sie sich beim Radeln von dem atemraubenden Anblick der Schlögener Schlinge faszinieren, genießen Sie die Natur des Donautals und freuen Sie sich auf die herrlichen Landschaften entlang der Donau wie das Machland, den Strudengau und besonders die liebliche Wachau. Zusätzlich zu diesen einmaligen Landschaftseindrücken bietet Ihnen diese Reise auch zahlreiche kulinarische Schmankerln der traditionellen österreichischen Küche. Kosten Sie herzhafte Knödelspezialitäten und probieren Sie den süffigen Most sowie die edlen Weine der Buschenschenken in der Wachau. Neben den geradelten Kilometern wird sicherlich Ihr leibliches Wohl nicht zu kurz kommen. Freuen Sie sich auf Wien und die zahlreichen monumentalen Gebäude. Die bemerkenswertesten Gebäude sind allerdings nicht die Palais, sondern vielmehr die großen Bauten wie die Staatsoper, das Rathaus, das Burgtheater  usw. die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet wurden. Besonders sehenswert sind auch das Kunsthistorische und das Naturhistorische Museum. Sie beherbergen nicht nur großartige Kunst- und Naturschätze, sondern sind auch architektonische Meisterwerke.

 

 

1. Tag Passau Anreise

Reisen Sie frühzeitig nach Passau an und freuen Sie sich auf einen Spaziergang durch die schmucke „Neue Mitte“ der Drei-Flüsse-Stadt. Passaus Zentrum wurde komplett neu gestaltet und bietet nun eine wunderbare autofreie Fußgängerzone. Hier empfehlen wir unbedingt eine kurze Dombesichtigung mit einem Konzert auf der größten Kirchenorgel der Welt (außer an Sonn- und Feiertagen).

2. Tag Passau – Aschach/ Brandstatt 70 - 80 km

Entlang der Donau radeln Sie heute über Obernzell bis Engelhartszell. Bewundern Sie hier das einzige Trappisten-Kloster Österreichs. Freuen Sie sich auf die anschließende Radstrecke. Sie radeln durch das Naturschutzgebiet Donauleiten zur berühmten Schlögener Schlinge. Hier hat sich der Granit als unüberwindbarer Gegner der Donau erwiesen und den Fluss zu einem Richtungswechsel von 180 Grad gezwungen. Staunen Sie über dieses Naturphänomen während Sie mit der Fähre ans andere Ufer Hotel schippern. Nun ist Ihr Hotel schnell erreicht.

3. Tag Aschach/ Brandstatt - Ardagger/ Grein ca. 80 km

Heute radeln sie durch das Grün des Eferdinger Beckens über den Donaumarkt Aschach, Ottensheim und Wilhering in die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz. Nach dem Motto: „In Linz beginnt‘s“ bieten sich die zahlreichen Lokale in der historischen Altstadt zu einer Einkehr an.  Genießen Sie Europas Kulturhauptstadt 2009. Freuen Sie sich auf die herrliche Aussicht vom Pöstlingberg oder auf einen gemütlichen Spaziergang entlang der Donaulände. Nach lohnenswerter Pause radeln Sie weiter in Richtung Struden- und Nibelungengau nach Grein/ Umgebung.

4. Tag Ardagger/ Grein – Krems ca. 85 km

Freuen Sie sich auf den Radeltag und auf die Wachau. Staunen Sie über das hübsche Barockstädtchen Grein mit dem ältesten Stadttheater Österreichs ehe Sie weiter flussabwärts radeln. Legen Sie unbedingt in Melk einen kurzen Stopp ein und schauen Sie hoch hinauf, sonst entgeht Ihnen die Schönheit des Stift Melks, das dort hoch und imposant über der Donau thront. Über die Weinstädtchen Spitz, Weißenkirchen und vorbei an der Burgruine Dürnstein radeln Sie anschließend zu Ihrem gebuchten Hotel in Krems. Natürlich darf hier in der Wachau auf keinen Fall der Besuch einer Weinverkostung fehlen. Den wir heute für Sie schon organisiert!

5. Tag Krems – Wien ca. 80 km

Hinter Krems verlassen Sie endgültig die liebliche Wachau und das Landschaftsbild ändert sich komplett. Heute sausen Sie durch die weite flache Ebene des Tullnerfeldes bis in die Blumenstadt Tulln. Unterwegs lockt eine Pause im historischen Städtchen Traismauer. Anschließend radeln Sie flott dem schönen Wien entgegen. Krönen Sie in Wien den Abschluß Ihrer Radreise und gönnen Sie sich einen „Verlängerten“ und ein Stück der bekannten Sachertorte in einem der so typischen Kaffeehäuser . Bewundern Sie Wien per Rad oder erkunden Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gemütlich bei einer Fahrt in einem der berühmten „Fiaker“. Am schönsten Boulevard der Welt, der Wiener Ringstraße, begegnet man nicht nur vielen Sehenswürdigkeiten, auch prächtige Palais säumen das "Schaufenster" der einstigen Donaumonarchie.

6. Tag Wien Abreise

Heute endet Ihre schöne Radreise nach dem Frühstück im Hotel in Wien. DB Abreise möglich. Wer zurück nach Passau möchte, dem empfehlen wir unseren praktischen Rücktransfer-Service (Dauer ca. 4 Stunden), der Sie von Wien in direkter Fahrt zurück nach Passau bringt (Abfahrt täglich 15:00 Uhr, zahlbar vor Ort, Reservierung erforderlich).

Preise & Leistung

Reise
Donau-Radweg: die Sportliche, Passau – Wien
Reise-Nr:
00400
Reiseart:
Info

Individuelle Touren: Hier legen Sie selbst fest, wann und mit wem Sie fahren möchten. Sie erhalten von uns detaillierte Reiseunterlagen sowie praktische Tipps für Ihre Planung und genießen unterwegs unseren Rundum-Sorglos-Service mit separatem Gepäcktransport.

Geführte Touren: Hier können Sie sich einfach aufs Rad setzen und Ihren Urlaub in der Gruppe genießen (8–20 Teilnehmer). Um alles andere kümmert sich Ihr Reiseleiter und auch Ihr Gepäck wird separat transportiert.

individuell
Dauer:
6 Tage
Anreisetermine:
Level:
Info

Diese Übersicht zeigt Ihnen die Schwierigkeitsgrade unserer Touren:

+
leicht: ganz entspanntes Radeln in meist ebenem Gelände
++
leicht-mittel: leichtes Fahren, ab und zu eine Schiebestrecke
+++
mittel: für Menschen mit normaler Kondition, einzelne Etappen mit schwierigeren Wegeverhältnissen oder Schiebestrecken
++++
schwer: für aktive Radfahrer, mehrere Etappen in hügeligem Gelände
mittel
Info

Bei unseren original Velociped-Touren sind wir Reiseveranstalter. Diese Reisen organisieren und begleiten wir persönlich.

Damit Sie aus einem noch größeren Angebot wählen können, erschließen wir zusätzliche Routen in Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern. Bei diesen Velociped-Partner-Touren sind wir Reisevermittler.

Velociped-Partner-Tour Velociped-Tour
Preise 2019

Preisangaben gelten pro Person.

Saison 1

06.04. – 26.04.2019

28.09. – 12.10.2019

Info

Kat. A: komfortable Mittelklassehotels

Kat. B: kleinere familiengeführte Gasthöfe und Hotels

Bei Rad & Schiffsreisen finden Sie Ausstattungsdetails zu Kabinen und Gemeinschaftsräumen in der Reisebeschreibung.

Preisangaben gelten pro Person.

Kat. A
DZ 425,00 €
EZ 560,00 €
 
Kat. B
DZ 349,00 €
EZ 464,00 €
 

Saison 2

27.04. – 24.05.2019

07.09. – 27.09.2019

Info

Kat. A: komfortable Mittelklassehotels

Kat. B: kleinere familiengeführte Gasthöfe und Hotels

Bei Rad & Schiffsreisen finden Sie Ausstattungsdetails zu Kabinen und Gemeinschaftsräumen in der Reisebeschreibung.

Preisangaben gelten pro Person.

Kat. A
DZ 465,00 €
EZ 600,00 €
 
Kat. B
DZ 379,00 €
EZ 494,00 €
 

Saison 3

25.05. – 06.09.2019

Info

Kat. A: komfortable Mittelklassehotels

Kat. B: kleinere familiengeführte Gasthöfe und Hotels

Bei Rad & Schiffsreisen finden Sie Ausstattungsdetails zu Kabinen und Gemeinschaftsräumen in der Reisebeschreibung.

Preisangaben gelten pro Person.

Kat. A
DZ 515,00 €
EZ 650,00 €
 
Kat. B
DZ 435,00 €
EZ 550,00 €
 

Fahrräder

Tourenrad
65,00 €
 
Elektrorad
150,00 €
 

Buchbare Zusatznächte

Passau alle Kategorien
DZ 55,00 €
EZ 84,00 €
 
Wien alle Kategorien
DZ 65,00 €
EZ 100,00 €
 

Buchbare Zusatzleistungen

Halbpension (4 x Abendessen, in Wien Ü/F)
99,00 €
Rücktransfer nach Passau, nachmittags, inkl. Rad 55,- Euro (Reservierung erforderlich, zahlbar vor Ort)
0,00 €
Reiseleistungen
  • Persönliche Toureninformation
  • Donaucard in Oberösterreich
  • 1 Fährfahrt Au - Schlögen inklusive Rad
  • 1 Weinprobe in der Wachau
  • GPS Daten verfügbar

 

 

Rundum-Sorglos-Service:
  • Übernachtung mit Frühstück
  • Zimmer mit D/Bad/WC
  • Gepäcktransport
  • Radwanderkarte mit eingezeichneter Route
  • Detaillierte Routenbeschreibung
  • Tipps zur Reisevorbereitung
  • Touristische Informationen
  • 7-Tage-Hotline-Service

Karte

Wissenswertes

Anreisemöglichkeit per Bahn

Passau ist von allen größeren Städten in Deutschland gut mit der Bahn zu erreichen. Unsere Partnerhotels in Passau erreichen Sie vom Bahnhof aus am besten mit einer kurzen Taxifahrt. Aktuelle Fahrplanauskünfte und Preisinformationen finden Sie ganz praktisch unter www.bahn.de

Anreise per Bahn

Parkmöglickkeiten am Anreisehotel

Es stehen Parkmöglichkeiten in Passau - je nach Hotel - ab ca. 30 Euro pro Woche zur Verfügung. Detaillierte Informationen zu den Parkmöglichkeiten an dem für Sie gebuchten Hotel erhalten Sie mit den ausführlichen Reiseunterlagen ca. vier Wochen vor Reisebeginn.

Beschaffenheit der Radwege

Landschaftliche Schönheit und sehr gut ausgebaute Fahrradwege zeichnen die Strecke von Passau bis Wien aus.Man fährt überwiegend auf Radwegen oder verkehrsarmen Straßen. Der meist flache Streckenverlauf und die gut ausgebaute Infrastruktur machen den Donau-Radweg gleichermaßen zur einer Genießerroute und zu einer der familienfreundlichsten Fernrouten überhaupt. Häufig verläuft er in unmittelbarer Flussnähe, dort teilweise auch alternativ auf dem parallel befindlichen Donaudamm mit herrlichem Blick auf den Flußlauf.Auf ihrem Weg Richtung Wien wird die Donau von bewaldeten Hängen, Weinbergen, Obstgärten und romantischen Auenlandschaften gesäumt. Schlögener Schlinge, der Wallfahrtsort Maria Taferl, Stift Melk und pittoreske Städtchen mit gut erhaltenen Altstadtkernen wie beispielsweise Krems oder Grein und zahlreiche Burgen, Schlösser sowie andere Baudenkmäler und die romantischen Weinhänge der Wachau (UNESCO-Weltkulturerbe) begleiten den Flusslauf bis kurz vor Wien.

Verfügbare Mieträder

Es stehen 7-Gang Unisex-Räder mit Rücktritt (Nabenschaltung) oder 21-Gang Unisex-Räder ohne Rücktritt (Kettenschaltung) zur Verfügung. Ebenso können Elektroräder gebucht werden

Für Gäste ab einer Körpergröße von 1,85 m können auf Anfrage auch 7- oder 21-Gang Herrenräder bereitgestellt werden.

Wettergarantie

Wettergarantie für alle Reisen vom 24.03. bis zum 27.04. und vom 29.09.–13.10.2018: kostenfreie Umbuchung bis 5 Werktage vor Anreise.

7 Tage Hotline Service

Wenn die Fahrradkette gerissen ist, Überschwemmungen die Weiterfahrt unmöglich machen oder sonstige böse Überraschungen auf Sie warten: Wir sind 7 Tage die Woche für Sie erreichbar und organisieren schnellstmöglich Hilfe.

Reisehighlights

Passau

Passau liegt im Südosten Deutschlands und grenzt direkt an Österreich. Wegen des Zusammenflusses der drei Flüsse Donau, Inn und Ilz trägt Passau den Beinamen „Dreiflüssestadt“.

Ihre Siedlungsspuren reichen zurück in die Jungsteinzeit. Vierhundert Jahre lang gehörte Passau zum römischen Weltreich. 739 n. Chr. wurde Passau Bischofsitz. Über sechshundert Jahre war die Dreiflüssestadt ein selbständiges bischöfliches Fürstentum, bis sie 1803 Bayern eingegliedert wurde. Das barocke Stadtbild mit hohen Türmen, malerischen Plätzen, romantischen Promenaden und verwinkelten Gassen schufen italienische Barockmeister im  17. Jahrhundert.

Passau

St. Stephans Dom

Der Stephansdom in Passau ist die Mutterkirche des Donau-Ostens. Bereits um das Jahr 450 ist eine Kirche in der spätantiken Stadt Batavis bezeugt.

Der prunkvolle Dom steht am höchsten Punkt der Passauer Altstadt. Nach dem verheerenden Stadtbrand im Jahre 1662, als er fasst völlig abgebrannt war, fand der Dom in dem berühmten Architekten C. Lurago seine Wiederauferstehung. G. B. Carlone schmückte ihn mit schwerem Barockstuck.

17.974 Pfeifen und 233 Register erklingen zur Ehre Gottes. Es ist die größte Domorgel der Welt.

St. Stephans Dom

Aschach

Aschach besitzt einen historischen Ortskern mit Bürgerhäusern aus der Zeit des Mittelalters, mit Fassaden und schönen Innenhöfen aus der Gotik, der Renaissancezeit und dem Barock.

Um 1490 erfolgte der spätgotische Nachfolgebau der Pfarrkirche mit dem Donaukreuz einer ursprünglich erstmals 1371 urkundlich erwähnten Kirche. Den Hochaltar krönt das als heilkräftig verehrte Donaukreuz. Bei einer Überschwemmung wurde es 1693 von zwei Schiffsleuten an Land gebracht. Der kränkliche Restaurator des Kreuzes wurde während seiner Arbeit geheilt. 1784 wurde durch eine Regierungsverordnung Kaiser Josefs II. Aschach von der Mutterkirche Hartkirchen abgetrennt und zur selbstständigen Pfarre erhoben. 1976 wurde die Kirche nach Plänen von Clemens Holzmeister renoviert und erweitert.

Das Schloss Aschach ist der ehemalige Sitz der Grafen von Harrach. Der Haupttrakt des Schlosses aus dem 16. Jahrhundert ist hofseitig in allen drei Geschossen mit Bogengängen versehen. Der Ostflügel wurde von Johann Lucas von Hildebrandt 1709 erbaut, ebenso stammt der Hochaltar der Schlosskapelle von ihm. Das Schloss befindet sich in Privatbesitz.

Aschach

Ardagger

Die Marktgemeinde Ardagger – auch das Tor zum Strudengau genannt – liegt eingebettet zwischen der Donau und dem Hügelland des Mostviertels bzw. an der Moststraße. Die mehr als 3.500 Einwohner beherbergende Marktgemeinde besteht aus 4 Katastralgemeinden, erstreckt sich über 47 km2 und liegt auf einer Seehöhe zwischen 260 und 469 m.

 

Die vier Katastralgemeinden sind: Ardagger Markt, Ardagger Stift, Kollmitzberg und Stephanshart. Die einzelnen Katastralen haben über hunderte Jahre hinweg ihre eigene Ortskultur entwickelt und erhalten. Diese Vielfalt zeichnet die Gemeinde aus und unterscheidet sie von vielen anderen Gemeinden.
Obwohl die vier Katastralen seit 1971 zu einer Gemeinde  zusammengefasst sind, haben sie ihr eigenes Vereinsleben. So gibt es in der Marktgemeinde Ardagger 4 Feuerwehren, 4 Musikkapellen, 4 Pfarren,...

Ardagger 

Grein

Dem Besucher erschließt sich die idyllische Lage von Grein bereits bei der Anreise. Hier verbindet sich der mächtige, geschichtsträchtige Donaustrom mit der urtümlichen, sanften Mühlviertler Hügellandschaft. Die Perle des Strudengaus mit ihrem nostalgischen Charme hat viel zu bieten - Schloss Greinburg, Hist. Stadttheater Grein (1791).

Zum Verweilen laden Wirtshäuser, Konditorei und Cafés sowie Beherbergungsbetriebe ein. Machen Sie hier Rast und verweilen Sie.

Grein

Historisches Stadttheater Grein

Eine der herausragendsten Sehenswürdigkeiten von europäischer Bedeutung ist das Historische Stadttheater Grein. 1791 wurde von den Greiner Bürgern im ehemaligen Getreidespeicher des Alten Rathauses ein Theater eingerichtet und seit damals bespielt. Heute gilt das Stadttheater als Juwel, das von vielen Besuchern aus nah und fern besichtigt wird. Viele Kuriositäten sind hier zu sehen: Original erhaltene Sperrsitze; ein Klosett, nur durch einen Vorhang vom Zuschauerraum getrennt; ein Gefängnis, aus dem die Gefangenen bei den Vorstellungen zusehen konnten und vieles mehr.

Historisches Stadttheater Grein

Krems

Steinertor

Der Hauptturm aus dem späten 15. Jahrhundert trägt an der Außenseite eine Reihe von Inschriften, darunter in Erinnerung an Friedrich III. den Wahlspruch AEIOU (Alles Erdreich ist Österreich untertan).

Drei Wappen aus 1756 zieren die Stadteinfahrt, links jenes durch Kaiser Friedrich III. verliehene und bis heute gültige, das den gekrönten Doppeladler auf schwarzem Grund zeigt, rechts das Wappen von Ladislaus Posthumus, in der Mitte das Wappen Maria Theresias

Krems

Wiener Ringstraße

Die Wiener Ringstraße ist 5,3 Kilometer lang. Lang genug, um zahlreichen monumentalen Gebäuden Platz zu geben, die während des Historismus in den 1860er bis 1890er Jahren erbaut wurden. Die dort errichteten Bauten – von Staatsoper bis zum Kunsthistorischen Museum – gehören heute zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Wiens.

"Es ist mein Wille ..." - Mit diesen Worten ordnete Kaiser Franz Joseph 1857 den Bau der Ringstraße an. Adelige und Großbürger beeilten sich, möglichst pompöse Palais entlang des Prachtboulevards zu errichten. Viele dieser ehemaligen Privathäuser sind noch heute zu bewundern (zumeist jedoch nur von außen). Der Stil, in dem die Gebäude erbaut wurden, ging als Ringstraßenstil (eine Ausprägung des Historismus) in die Geschichte ein. Gekennzeichnet ist der durch einen Stilpluralismus: Zahlreiche Architekturformen vergangener Epochen wurden imitiert.

Die bemerkenswertesten Gebäude sind allerdings nicht die Palais, sondern vielmehr die großen Bauten wie die Staatsoper (erbaut im Stil der Neorenaissance), das Parlament, das Rathaus (flämische Gotik), das Burgtheater (Neobarock), die Universität Wien (Neorenaissance), das Museum für angewandte Kunst, die Wiener Börse und die Votivkirche (Neugotik), die allesamt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet wurden. Besonders sehenswert sind auch das Kunsthistorische und das Naturhistorische Museum, die beide im Stil der Neorenaissance erbaut wurden. Sie beherbergen nicht nur großartige Kunst- und Naturschätze, sondern sind auch architektonische Meisterwerke.

Wiener Ringstraße

Stephansdom Wien

Der Stephansdom ist das Wahrzeichen Wiens. Im 12. Jahrhundert wurde mit dem Bau begonnen. Heute ist er das bedeutendste gotische Bauwerk Österreichs.

Der Stephansdom ist 107,2 Meter lang und 34,2 Meter breit. Er besitzt vier Türme. Der höchste ist der Südturm mit 136,44 Meter. Über 343 Stufen gelangt man in die Türmerstube, von der aus man einen gigantischen Ausblick über Wien hat. Insgesamt 13 Glocken hängen hier. Die bekannteste Glocke des Stephansdoms, die Pummerin, befindet sich allerdings im 68,3 Meter hohen Nordturm. Sie ist die zweitgrößte freischwingend geläutete Kirchenglocke Europas. Auf dem Dach des Stephansdoms wurden mit bunten Dachziegeln der k.u.k. Doppeladler sowie die Wappen der Stadt Wien und Österreichs verlegt. Die Innenausstattung des Stephansdoms wurde im Laufe der Jahrhunderte bis in die Barockzeit immer wieder verändert.

Stephansdom Wien

Albertina Wien

Die Albertina besitzt nicht nur eine der größten und wertvollsten grafischen Sammlungen der Welt mit Werken wie Dürers "Feldhase" und Klimts Frauenstudien. Ihre neue Schausammlung präsentiert Meisterwerke der Moderne und spannt damit den Bogen von Monet über Picasso zu Baselitz. Als größtes Habsburgisches Wohnpalais thront die Albertina an der Südspitze der Hofburg auf einer der letzten Basteimauern Wiens.

Albertina Wien

Naturhistorisches Museum

Das Naturhistorische Museum Wien zählt mit seinen 30 Millionen Sammlungsobjekten zu den besten der Welt: Highlights wie die Venus von Willendorf, die riesige Meteoritensammlung, Präparate von ausgestorbenen Tieren, Modelle furchteinflößender Dinosaurier und ein digitales Planetarium locken jährlich die Besucher ins Haus am Ring.

Naturhistorisches Museum

Schloss Schönbrunn

Besuchen Sie Schloss Schönbrunn, Kaiserin Sisis ehemalige Sommerresidenz. Die barocke Anlage lockt mit zauberhafter Parklandschaft, Palmenhaus, Gloriette und dem ältesten noch bestehenden Tiergarten der Welt. Verbringen Sie einen Tag in Schönbrunn: Besuchen Sie die Schauräume bei einer „Grand Tour mit Audio Guide", werfen Sie einen Blick in die prächtigen Zeremonienräume und kostbar ausgestatteten Salons, streifen Sie durch den Irrgarten.

Schloss Schönbrunn, die ehemalige Sommerresidenz der Kaiserfamilie, zählt zu den schönsten Barockanlagen Europas. Seit 1569 im Besitz der Habsburger, ließ die Frau Kaiser Ferdinands II. 1642 auf dem Areal ein Lustschloss errichten und nannte das Anwesen erstmals "Schönbrunn". Die nach der Türkenbelagerung ab 1696 errichtete Schloss- und Gartenanlage wurde unter Maria Theresia nach 1743 grundlegend umgestaltet. Den größten Teil des Jahres residierten die Habsburger in den unzähligen Gemächern, die eine kaiserliche Großfamilie neben den Repräsentationsräumen benötigte.

Schloss Schönbrunn

 

 

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