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GPS-Tour: Radreise mit GPS-Navigationsgerät

Etsch-Radweg: Innsbruck – Bozen 8 Tage

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Dauer:
8 Tage
Reiseart:
individuell
Level:
leicht-mittel
Preis ab:
785,00 €
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Reisebeschreibung

Quer über die Alpen von Innsbruck bis Bozen

Eine panoramareiche Tour in 8 Tagen.

 

Starten Sie Ihre Radreise in Innsbruck, der „Schatzkammer der Alpen“, besuchen Sie Kloster Stams und lassen Sie sich ganz bequem per Bus den Reschenpass hinauffahren. Jetzt geht das Vergnügen richtig los! Sie genießen eine herrliche tagelange Abfahrt über ausgesuchte Radwege durch die Obstgärten des Untervintschgaus, folgen der Etsch ins zauberhafte Städtchen Meran und durch das Weinland des Trentino. Die ruhige Atmosphäre des Kalterer Sees und die quirlige Altstadt von Bozen mit seinen berühmten Laubengängen bilden einen phantastischen Abschluss Ihrer Radreise. Die Radstrecke führt größtenteils über reine Radwege und kleine Wirtschaftswege, meist bergab oder geradeaus mit kleinen Zwischenanstiegen.

1. Tag Innsbruck Anreise

Kommen Sie heute frühzeitig nach Innsbruck - Es lohnt sich! Nicht nur das berühmte „Goldene Dachl“ und die Hofburg Innsbrucks müssen Sie gesehen haben, auch die Altstadt mit den schönen Cafes lohnt einen längeren Aufenthalt! Nachmittags findet eine Toureninformation und die Ausgabe der Leihräder (falls gebucht) statt.

2. Tag Innsbruck - Imst 65 km

Hinaus in die Tiroler Bergwelt – ein faszinierendes Gefühl, über flache Radwege inmitten der majestätischen Berge unterwegs zu sein. Nach empfehlenswerter Besichtigung von Kloster Stams rollen Sie bis Imst.

3. Tag Imst - Burgeis/Mals 50 km + Bustransfer

Bis Landeck folgen Sie dem Inn Radweg, dann bringt Sie ein Bustransfer (40 km) hoch hinauf auf den Reschenpass. Was für ein herrliches Panorama! Sie rollen vorbei an der versunkenen, viel fotografierten Kirche im Reschensee über Radwege und kleinste Nebenwege bis Burgeis–Mals im oberen Vinschgau.

4. Tag Burgeis/Mals - Meran 65 km

Bewundern Sie heute auf dem Rad die vielen Schlösser, Burgen, Ansitze, Ruinen und Klöster, die am Felsen kleben oder sich inmitten sanft geschwungener Weinberge sonnen wie Schloss Juval vom Bergsteiger Reinhold Messner. Als Höhepunkt lockt Meran mit seiner herrlichen Innenstadt, den bekannten Laubengängen und urigen Innenhöfen. Wer ganz früh in Meran sein möchte, kann die Radetappe mit der Vinschgaubahn jederzeit abkürzen.

5. Tag Meran Aufenthalt / Ausflug ins Passeiertal 40 km

Ein herrlicher Tag steht bevor! Was möchten Sie am liebsten? Eine Radelrundtour zum Geburtshaus des Tiroler Freiheitshelden Andreas Hofer im Passeiertal, eine Wanderung am berühmten Tappeinerweg oder ein Einkaufsbummel in Meran? Der heutige 'freie' Tag bietet Ihnen alle Möglichkeiten.

6. Tag Meran - Kalterer See - Auer 50 km

Heute spüren Sie deutlich den Landschaftswandel vom „Obstgarten des Vintschgaus“ zum „Weinland des Trentino“. Sie folgen dem Radweg entlang unzähliger Weinstöcke vorbei an vornehmen Villen und eleganten Landsitzen zum Kalterer See, der durch seine Panorama-Lage besticht. Nach kurzer Fahrt erreichen Sie schließlich den Weinort Auer im Etschtal.

7. Tag Auer - Bozen 35 km

Gemütlich durch das flache Etschtal oder sportlich über die Montiggler Seen und Sigmundskron führt der Radweg Sie bis ins Zentrum von Bozen. Freuen Sie sich auf historische Bauten mit Tiroler Flair, auf Laubengänge und das Ötzi-Museum.

8. Tag Bozen Abreise

Heute nach dem Frühstück geht Ihre schöne Radreise durch die faszinierende Bergwelt zu Ende. Wer zurück nach Innsbruck möchte, kann unseren praktischen Rücktransfer per Kleinbus buchen. Wer noch Zeit hat, kann seine Radreise auch verlängern und folgt dem Radweg von Bozen bis Venedig.

Preise & Leistung

Reise
Etsch-Radweg: Innsbruck – Bozen 8 Tage
Reise-Nr:
00165
Reiseart:
Info

Individuelle Touren: Hier legen Sie selbst fest, wann und mit wem Sie fahren möchten. Sie erhalten von uns detaillierte Reiseunterlagen sowie praktische Tipps für Ihre Planung und genießen unterwegs unseren Rundum-Sorglos-Service mit separatem Gepäcktransport.

Geführte Touren: Hier können Sie sich einfach aufs Rad setzen und Ihren Urlaub in der Gruppe genießen (8–20 Teilnehmer). Um alles andere kümmert sich Ihr Reiseleiter und auch Ihr Gepäck wird separat transportiert.

individuell
Dauer:
8 Tage
Anreisetermine:
Level:
Info

Diese Übersicht zeigt Ihnen die Schwierigkeitsgrade unserer Touren:

+
leicht: ganz entspanntes Radeln in meist ebenem Gelände
++
leicht-mittel: leichtes Fahren, ab und zu eine Schiebestrecke
+++
mittel: für Menschen mit normaler Kondition, einzelne Etappen mit schwierigeren Wegeverhältnissen oder Schiebestrecken
++++
schwer: für aktive Radfahrer, mehrere Etappen in hügeligem Gelände
leicht-mittel
Info

Bei unseren original Velociped-Touren sind wir Reiseveranstalter. Diese Reisen organisieren und begleiten wir persönlich.

Damit Sie aus einem noch größeren Angebot wählen können, erschließen wir zusätzliche Routen in Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern. Bei diesen Velociped-Partner-Touren sind wir Reisevermittler.

Velociped-Partner-Tour Velociped-Tour
Preise 2019

Preisangaben gelten pro Person.

Saison 1

27.04. – 10.05.2019

28.09. – 05.10.2019

Info

Kat. A: komfortable Mittelklassehotels

Kat. B: kleinere familiengeführte Gasthöfe und Hotels

Bei Rad & Schiffsreisen finden Sie Ausstattungsdetails zu Kabinen und Gemeinschaftsräumen in der Reisebeschreibung.

Preisangaben gelten pro Person.

Kat. A
DZ 785,00 €
EZ 984,00 €
 

Saison 2

11.05. – 21.06.2019

07.09. – 27.09.2019

Info

Kat. A: komfortable Mittelklassehotels

Kat. B: kleinere familiengeführte Gasthöfe und Hotels

Bei Rad & Schiffsreisen finden Sie Ausstattungsdetails zu Kabinen und Gemeinschaftsräumen in der Reisebeschreibung.

Preisangaben gelten pro Person.

Kat. A
DZ 835,00 €
EZ 1.034,00 €
 

Saison 3

22.06. – 06.09.2019

Info

Kat. A: komfortable Mittelklassehotels

Kat. B: kleinere familiengeführte Gasthöfe und Hotels

Bei Rad & Schiffsreisen finden Sie Ausstattungsdetails zu Kabinen und Gemeinschaftsräumen in der Reisebeschreibung.

Preisangaben gelten pro Person.

Kat. A
DZ 849,00 €
EZ 1.048,00 €
 

Fahrräder

Tourenrad
80,00 €
 
Elektrorad
180,00 €
 

Buchbare Zusatznächte

Innsbruck Kat. A
DZ 69,00 €
EZ 98,00 €
 
Bozen Kat. A
DZ 75,00 €
EZ 114,00 €
 

Buchbare Zusatzleistungen

Halbpension
199,00 €
Rücktransfer nach Innsbruck jeden Samstag (60,- Euro p. P. inkl. Rad, zahlbar vor Ort)
0,00 €

Kinderermäßigungen

25% Ermäßigung für Kinder unter 14 Jahren im Zimmer zweier Vollzahler

15% Ermäßigung für Kinder unter 14 Jahren im eigenen Zimmer

Reiseleistungen
  • Bustransfer Landeck-Nauders inklusive Rad
  • Informationsgespräch am Anreisetag in Innsbruck
Rundum-Sorglos-Service:
  • Übernachtung mit Frühstück
  • Zimmer mit D/Bad/WC
  • Gepäcktransport
  • Radwanderkarte mit eingezeichneter Route
  • Detaillierte Routenbeschreibung
  • Tipps zur Reisevorbereitung
  • Touristische Informationen
  • 7-Tage-Hotline-Service

Karte

Wissenswertes

Wissenswertes zur Fahrradreise von Innsbruck nach Bozen

Nachfolgend finden Sie konkrete Informationen zur Fahrradreise von Innsbruck nach Bozen. Sollten Sie weitere Fragen zu dieser Reise haben, so rufen Sie uns ganz einfach an: Tel.: 06421 - 886890.

Parken in Innsbruck

Tiefgarage im Starthotel in Innsbruck ca. 55 Euro / Woche.

Öffentliche Tiefgarage nahe dem Hotel ca. 45 Euro / Woche, keine Reservierung möglich, zahlbar vor Ort.

Rücktransfer Bozen - Innsbruck

Rücktransfer per Kleinbus nach Innsbruck jeden Samstagvormittag, Kosten pro Person 60,- Euro inkl. Rad, Reservierung erforderlich, zahlbar vor Ort.

Streckencharakteristik

Die Radwege verlaufen in den Flusstälern von Inn und Etsch. In Richtung Reschenpass, der die beiden Täler verbindet, gibt es einen Bustransfer von Landeck nach Nauders. Ca. 70 Höhenmeter bleiben zum Reschenpass, dann liegen bis Bozen mehr als 1.200 Höhenmeter Gefälle vor Ihnen. Trotzdem müssen Sie hier und da kleine Zwischenanstiege bewältigen, um die Routenführung weitestgehend verkehrsfrei zu halten.

Die Route ist mit einer eigenen Beschilderung versehen.

Verfügbare Mieträder

Es sind 7- oder 21-Gang Unisex - Tourenräder in verschiedenen Rahmenhöhen buchbar. Auf Wunsch können für Personen ab 1,85 m Körpergröße auch Herrenräder zur Verfügung gestellt werden. Elektroräder stehen auf Anfrage ebenfalls zur Verfügung.

Kurtaxe

Einige Übernachtungsorte auf dieser Route erheben von ihren Gästen eine Kurtaxe. Diese ist von jedem Gast vor Ort zu zahlen und nicht im Reisepreis enthalten.

7 Tage Hotline Service

Wenn die Fahrradkette gerissen ist, Überschwemmungen die Weiterfahrt unmöglich machen oder sonstige böse Überraschungen auf Sie warten: Wir sind 7 Tage die Woche für Sie erreichbar und organisieren schnellstmöglich Hilfe.

Geführte Gruppenreise inklusive Reiseleitung

Gern bieten wir Ihnen in der diesjährigen Fahrrad-Saison die Reise "Innsbruck - Bozen" auch als geführte Gruppenreise inklusive Reiseleitung zur Buchung an.

Der Reiseverlauf entspricht annähernd dem der individuellen Radreise und beinhaltet die nachfolgenden Reiseleistungen:

7 x Übernachtung inkl. Frühstück in 4****Hotels; 5 x Abendessen; Weinprobe in Tramin; Transfer Landeck-Nauders; diverse Eintrittsgelder und Führungen; Reiseleitung; Begleitbus mit Fahrradanhänger; Gepäcktransport; Kurtaxe; Tourenrad.

Während der geführten Gruppenreise übernachten Sie in diesen Hotels: Hotel Central (Innsbruck); Hotel Stern bzw. Hotel Hirschen (Imst); Wellnesshotel Garberhof (Mals); City Hotel (Meran - 2 Nächte); Parkhotel Laurin (Bozen - 2 Nächte)

 

Sie können aus den nachfolgenden Reiseterminen Ihren Wunschtermin wählen:

09.06. - 16.06.2018 / 23.06. - 30.06.2018 (bereits ausgebucht) /  25.08. - 01.09.2018 (bereits ausgebucht) / 08.09. - 15.09.2018

 

Die Reisepreise gestalten sich wie folgt:

1.470 EUR pro Person im Doppelzimmer / 210 EUR Einzelzimmerzuschlag / 100 EUR Zuschlag für das Elektrorad

 

Für die geführte Gruppenreise gelten abweichende Stornierungsbedingungen. 

Detaillierte Informationen zum Reiseverlauf etc. geben wir Ihnen gern per E-Mail oder in einem persönlichen Telefonat. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Reisehighlights

Innsbruck, Kaiserliche Hofburg

Ende des 15. Jahrhunderts, als Kaiser Maximilian I. die Burg mit prächtigem Hofleben erfüllte, hatte das Gebäude bereits die Ausdehnung der heutigen Kaiserlichen Hofburg zu Innsbruck. Kaiserin Maria Theresia ließ die Hofburg in zwei Bauphasen zu einer monumentalen spätbarocken Residenz umbauen.

Kaiserliche Hofburg

Innsbruck, Hofkirche

Kaiser Maximilian I. hat Kultur, Politik und Leben in Tirol sehr stark geprägt und in Innsbruck sein einzigartiges kaiserliches Grabmal in Auftrag gegeben. Erst auf dem Totenbett hat der Kaiser den Wunsch geäußert, in der St.-Georgskapelle in Wiener Neustadt begraben zu werden. Dreißig Jahre nach Maximilians Tod waren 28 überlebensgroße Bronzestatuen vollendet, die von bedeutenden Künstlern wie Albrecht Dürer entworfen wurden. Da die Statuen nicht nach Wiener Neustadt gebracht wurden und in Innsbruck blieben, wurden sie in der 1553 bis 1563 erbauten Hofkirche aufgestellt.

Hofkirche

Stift Stams

Das Stift Stams ist weithin sichtbar im mittleren Oberinntal südseitig des Inn ca. 35 km westlich der Landeshauptstadt Innsbruck gelegen.

Die Geburtsstunde des Stiftes Stams schlägt im Jahr 1273. Rasch wurde Stams in der Folgezeit zu einem bedeutenden wirtschaftlichen Zentrum der Region. Im 14. Jahrhundert wurde den Stamser Patres sogar die Bewahrung der Reichskleinodien für einige Jahrzehnte anvertraut. Das 16. Jahrhundert ließ dann dunkle Schatten über der Klostergemeinschaft aufziehen: 1525 kam es im Zuge der Bauernaufstände zu Plünderungen, 1552 wurde im Schmalkaldischen Krieg das Kloster abermals verwüstet. Schließlich vernichtete ein Brand 1593 große Teile des Klosterkomplexes. Zwischen 1650 und 1750 setzt dann eine rege Bautätigkeit ein, bei welcher u.a. die beiden markanten "Zwiebeltürme" errichtet und die Stiftskirche von romanischer Grundlage auf den barocken Baustil umgewandelt wurde. 1938 wurde das Stift Stams von den nationalsozialistischen Machthabern besetzt und ein Jahr später offiziell aufgelöst. 1945 gab es einen zweiten Neubeginn. 1973-1985 wurde die Stiftskirche grundlegend renoviert (u.a. der frühbarocke Hochaltar von B. Steindle).

Stift Stams

Imst, Rosengartenschlucht

Nur einen kurzen Spaziergang vom Stadtzentrum entfernt, findet sich eines der wertvollsten Biotope Tirols: die Rosengartenschlucht. Auf einer Länge von 1,5 km gräbt sich der Schinderbach von der Blauen Grotte durch die Felsrücken der Imster Mittelgebirgsterrassen bis zur Johanneskirche. (Höhenunterschied 200 m). Für Geologen spiegeln sich darin Jahrmillionen der Erdgeschichte, aber auch alle, die mit Geologie weniger am Hut haben, läßt die Schönheit der Rosengartenschlucht, ihr Reichtum an Blumen, Tieren und Steinen erstaunen. Am intensivsten erleben Sie die wildromantische Klamm und ihre wunderbaren Naturerscheinungen bei der geführten geologisch-botanischen Rundwanderung jeden Montag ( 14.00 - 17.00 Uhr, kostenlos! ). Aber natürlich können Sie sich hier auch "nur" erholen.

Rosengartenschlucht

Reschensee, Kirchturm von Graun

5 km nach dem Reschenpass, Graun im Vinschgau, ein alter Kirchturm ragt aus dem Wasser... Der Reschenstausee und wie es dazu kam ...

Im Jahre 1949/50 wurden die Dörfer Graun und Reschen im Oberen Vinschgau Opfer eines rücksichtslosen Stauprojektes. Die Geschichte dieser Seestauung liest sich fast wie ein Krimi - es ist aber die Geschichte einer Katastrophe. Über 6 km lang ist der Reschensee; Mit seiner Wassermenge von 116 Millionen Kubikmetern erzeugt er rund 250 Millionen kWh Strom im Jahr. Eine stolze Leistung technischen Fortschritts? Der mitten aus dem Wasser ragende Kirchturm von Altgraun erinnert, gleichsam als stumme Anklage, daran, um welchen nie zu bezahlenden Preis hier "Fortschritt" erkauft wurde. Hier breitete sich einst eine blühende Landschaft aus, mit dem malerischen Dorf Graun. 163 Häuser in Graun und in Reschen und 523 ha fruchtbarer Kulturboden fielen den Fluten zum Opfer. Über die Hälfte der 650 Bewohner von Graun mußten in die Fremde ziehen, rund 1000 Menschen waren von der Katastrophe betroffen.

Reschensee, Kirchturm von Graun

Naturns, Kirche St. Prokulus

Einer der Kunstschätze in Meran & Umgebung ist sicher das St. Prokulus-Kirchlein bei Naturns aus dem 7. Jahrhundert. Die kleine Kirche gehört zu den ältesten frühchristlichen Kirchen Südtirols und Sie finden hier auch die ältesten, auf deutschsprachigem Boden gefundenen Fresken und gotische Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Ganz Nahe der St. Prokulus Kirche befindet sich außerdem das 2006 eröffnete Prokulus Museum. Der völlig unterirdisch angelegte Museumsparcours macht 1.500 Jahre Geschichte der Menschen dieser Region lebendig. Vier Raum-Zeit Stationen führen durch die Epochen Spätantike, Mittelalter und die frühe Neuzeit.

St. Prokulus

Meran, Tappeiner Weg

Der wohl bekannteste Spazierweg der Stadt verläuft auf dem Zenoberg auf einer mittleren Meereshöhe von 380 m längs der Ost-West-Achse der Passerstadt. Der Tappeinerweg beginnt in der Laurinstraße in Gratsch und endet vier Kilometer weiter in der Zenobergstraße, durch die der Weg mit der Gilfpromenade verbunden wird. Der windgeschützte und sonnige Weg ist eine von alpiner, mediterraner und exotischer Vegetation gesäumte Ruheoase, der zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter begangen werden kann.

Tappeiner Weg

Museum Passeier (Geburtshaus Andreas Hofer)

Das Museum Passeier am Sandhof in St. Leonhard in Passeier bei Meran erzählt die Geschichte des Tiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer (1767 – 1810). Im ehemaligen Stall des Heimathofes Hofers, wird sehr anschaulich mit Filmen und Originalen über den Tiroler Aufstand und Andreas Hofer berichtet.

Andreas Hofer Museum

Kalterer See

Er ist der größte natürliche Badesee des an Seen allerdings armen Südtirols und der wärmste Alpensee überhaupt (Badezeit Anfang Mai bis September). Er ist ca. 1,8 km lang und 0,9 km breit, was ca. 155 ha entspricht. Seine Tiefe misst 4 m und er liegt 216 m über der Meereshöhe. Das Zentrum von Kaltern ist ca. 4 km entfernt. Im Jahr 2006 wurde der Kalterer See von der italienischen Umweltschutzvereinigung Legambiente, nach dem Sirio See im piemontesischen Ivrea, zum zweit-saubersten See Italiens ausgezeichnet.

Kalterer See

Bozen, Südtiroler Archäologiemuseum

Das Archäologiemuseum ist der neue Aufenthaltsort von „Ötzi“,dem ca. 5300 Jahre alten Mann aus dem Eis, der Mumie vom Similaungletscher. Die Ausstellungsfläche beträgt ungefähr 1.200 m² und umfasst vier Stockwerke. Im Museum wird die Geschichte Südtirols von den ersten Anfängen bis zum frühen Mittelalter durch archäologische Funde, Modelle, Hologramme, Videos und akustische Eindrücke veranschaulicht. Die Mumie befindet sich zusammen mit der Auffindungsgeschichte und den naturwissenschaftlichen Themen in dem der Bronzezeit gewidmeten Bereich, im ersten Stock.

In den klimatisierten Vitrinen sind auch die Geräte, die zusammen mit dem Mann aus dem Eis gefunden wurden, ausgestellt.

Südtiroler Archäologiemuseum

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