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GPS-Tour: Radreise mit GPS-Navigationsgerät

Peloponnes

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Dauer:
8 Tage
Reiseart:
individuell
Level:
mittel
Preis ab:
795,00 €
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  • Radler in Agros
  • Radstrecke bei Nafplion
  • Kanal von Corinth

Reisebeschreibung

Traumhafte Antike am Meer

8 Tage kulturelle und landschaftliche Vielfalt auf dem Peloponnes.

Fast unglaublich aber wahr. Auf dieser Fahrradreise erleben Sie das aktuelle Griechenland von seiner besten Seite und entdecken gleichzeitig antike Schätze von Weltniveau. Sie starten vom  kleinen Ausflugsort Vytina mit einer wunderbaren Radstrecke durch die markante  Bergwelt nach Tripolis, der Hauptstadt des Peloponnes. Anschließend sausen Sie im  Parnonas-Gebirge durch das Tanos-Tal hinab an die türkisfarbene Küste und genießen hier 5 wundervolle Tage. Staunen Sie über das antike Theater von Argos, über das Löwentor in Mykene und über Epidauros, die bekannteste Kultstätte der Antike. Freuen Sie sich auf den kleinen Fischerort Paralio Astros und auf die malerische Altstadt von Nafplion, wo Sie gleich 3 Nächte verbringen und zu Rundtouren starten. Dabei gilt Nafplion mit seiner schönen Hafenpromenade und den vielfältigen Tavernen und Restaurants in der Altstadt für viele Einheimische und Gäste als attraktivste Stadt des ganzen Landes. Also Satteltaschen packen und nichts wie hin!

1. Tag Vytina Anreise

Per Flugzeug nach Athen oder Kalamata. Transfer vom Flughafen zum Hotel (ca. 3 Std. Fahrtzeit) buchbar.

2. Tag Vytina - Tripolis 37 km

Freuen Sie sich auf eine wundervolle Radstrecke durch die Gebirgswelt des Peloponnes. Vom Ausflugsörtchen Vytina aus radeln Sie auf kleinen Sträßchen durch eine schroffe Bergwelt, grüne Wälder und kleine verträumte Orte bis ins quirlige Städtchen Tripolis, die Hauptstadt der Region. Insgesamt 571 Höhenmeter.

3. Tag Rundtour Tropfsteinhöhle Kapsia 47 km

Freuen Sie sich auf die erste Tagestour durch die Hochebene rund um Tripolis. Staunen Sie über den Reichtum der Erde, denn Sie radeln durch weite Apfelplantagen, kleine Obstwiesen und verstreute Weinfelder. Völlig überraschend stehen Sie plötzlich vor einer der bedeutendsten Höhlen Griechenlands mit herrlichen Tropfsteinkreationen, ehe Sie bei einem Winzer eine Auswahl an Rot-, Rosé- und Weißweinen kennenlernen können. Weitere Höhepunkte Ihrer Rundtour sind die Ausgrabungen der antiken Stadt Mantinea und die eigenwillige, surreal wirkende Kirche. Insgesamt 420 Höhenmeter.

4. Tag Tripolis - Paralio Astros 57 km

Vorbei an den Ruinen des Tempels der Athena Alea in Tegea radeln Sie heute durch weite Olivenhaine und durch das Parnonas-Gebirge hinab bis in den alten malerischen Fischerort Paralio Astros mit seinem kilometerlangen Kiesstrand und beschaulichen Restaurants direkt am Wasser. Kurz vor Ihrem Tagesziel sollten Sie aber unbedingt dem kleinen Kloster Loukós einen Besuch abstatten sowie einen Kurzbesuch der aktuellen Ausgrabungen der antiken Stadt Eva einplanen. Insgesamt 460 Höhenmeter, 1070 Höhenmeter Abfahrt.

5. Tag Paralio Astros - Nafplion 45 km

Eine schöne Radstrecke auf der Küstenstraße erwartet Sie heute. Immer wieder werden Sie fasziniert sein von prachtvollen Ausblicken auf das türkisfarbene Meer, auf kleine Fischerboote und die weite Bucht des argolischen Golfes. Nach einem erfrischenden Bad im Meer rollen Sie in der fruchtbaren Ebene weiter nach Argos, das zu den ältesten Städten Europas zählt. Eindrucksvoll ist hier nicht nur die gewaltige Festung hoch oben auf dem Lárissa-Berg, sondern vor allem die archäologische Ausgrabungsstätte zu Füßen des Berges. Staunen Sie über die antiken Reste des in den Berg gebauten Amphitheaters, das zu den größten in Griechenland zählt. Freuen Sie sich auf Ihr Tagesziel mit seinen engen Altstadtgassen, der schönen Hafenpromenade und den vielen Cafés. Nicht umsonst gilt das malerisch gelegene Nafplion heute als die attraktivste Stadt Griechenlands. Insgesamt 304 Höhenmeter.

6. Tag Rundtour Mykene 51 km

Heute rollen Sie durch weite Orangen- und Zitronenhaine nach Mykene, einer vor rund 3300 Jahren entstandenen Festung mit wuchtigen Mauern, eine der bedeutendsten Städte der Antike. Schnell ist der Anstieg am Rande des Berghangs vergessen, denn Sie staunen über eindrucksvolle Ausgrabungen und bedeutende Funde. Das weltberühmte tonnenschwere Löwentor und die Schachtgräber zählen zu den großen kulturhistorischen Attraktionen Griechenlands und werden nicht nur uns Radler begeistern. Insgesamt 500 Höhenmeter.

7. Tag Ausflug Epidauros 42 km

Die letzte Radetappe Ihrer Reise beginnt ganz bequem mit einem Transfer nach Epidauros, welches bei jeder Griechenlandreise zum geschichtlichen Höhepunkt zählt. Lassen Sie sich beeindrucken von dem gigantischen und bestens erhaltenen, über 2300 Jahre alten Amphitheater, welches zu seiner Zeit 14000 Zuschauer fasste! Nach ausgiebigem Rundgang schwingen Sie sich auf die Räder. Meist im Abwärtsgang sausen Sie durch gebirgige Karstlandschaft und durch das weite Pistazienanbaugebiet zurück zur Küste. Genießen Sie nochmals ein erfrischendes Bad im glasklaren Meereswasser und freuen Sie sich  auf einen weiteren Abend in Nafplion. Insgesamt 480 Höhenmeter,780 Höhenmeter Abfahrt.

8. Tag Nafplion Abreise

Transfer zum Flughafen, Verlängerungsprogramm oder Badewoche kann zugebucht werden.

Preise & Leistung

Reise
Peloponnes
Reise-Nr:
00363
Reiseart:
Info

Individuelle Touren: Hier legen Sie selbst fest, wann und mit wem Sie fahren möchten. Sie erhalten von uns detaillierte Reiseunterlagen sowie praktische Tipps für Ihre Planung und genießen unterwegs unseren Rundum-Sorglos-Service mit separatem Gepäcktransport.

Geführte Touren: Hier können Sie sich einfach aufs Rad setzen und Ihren Urlaub in der Gruppe genießen (8–20 Teilnehmer). Um alles andere kümmert sich Ihr Reiseleiter und auch Ihr Gepäck wird separat transportiert.

individuell
Dauer:
8 Tage
Anreisetermine:
Level:
Info

Diese Übersicht zeigt Ihnen die Schwierigkeitsgrade unserer Touren:

+
leicht: ganz entspanntes Radeln in meist ebenem Gelände
++
leicht-mittel: leichtes Fahren, ab und zu eine Schiebestrecke
+++
mittel: für Menschen mit normaler Kondition, einzelne Etappen mit schwierigeren Wegeverhältnissen oder Schiebestrecken
++++
schwer: für aktive Radfahrer, mehrere Etappen in hügeligem Gelände
mittel
Info

Bei unseren original Velociped-Touren sind wir Reiseveranstalter. Diese Reisen organisieren und begleiten wir persönlich.

Damit Sie aus einem noch größeren Angebot wählen können, erschließen wir zusätzliche Routen in Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern. Bei diesen Velociped-Partner-Touren sind wir Reisevermittler.

Velociped-Tour Velociped-Tour
Mind. Teilnehmer:
Info

Hinweis zur Mindestteilnehmerzahl
Velociped kann von der Reise bis zum einundzwanzigsten Tag vor Reisebeginn zurücktreten, wenn die in der Reiseausschreibung konkret angegebene Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird. Sie werden im Falle einer Absage sofort informiert. Den eingezahlten Reisepreis erstattet Velociped Ihnen selbstverständlich unverzüglich zurück. Bitte beachten Sie dazu auch unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen.

2
Preise 2019

Preisangaben gelten pro Person.

Saison 1

23.03. – 04.05.2019

22.06. – 24.08.2019

26.10.2019

Info

Kat. A: komfortable Mittelklassehotels

Kat. B: kleinere familiengeführte Gasthöfe und Hotels

Bei Rad & Schiffsreisen finden Sie Ausstattungsdetails zu Kabinen und Gemeinschaftsräumen in der Reisebeschreibung.

Preisangaben gelten pro Person.

Kat. A
DZ 795,00 €
EZ 955,00 €
 

Saison 2

11.05. – 15.06.2019

31.08. – 19.10.2019

Info

Kat. A: komfortable Mittelklassehotels

Kat. B: kleinere familiengeführte Gasthöfe und Hotels

Bei Rad & Schiffsreisen finden Sie Ausstattungsdetails zu Kabinen und Gemeinschaftsräumen in der Reisebeschreibung.

Preisangaben gelten pro Person.

Kat. A
DZ 845,00 €
EZ 1.005,00 €
 

Fahrräder

Tourenrad
80,00 €
 
Elektrorad
220,00 €
 

Buchbare Zusatznächte

Vytina Kat. A
DZ 75,00 €
EZ 95,00 €
 

Buchbare Zusatzleistungen

Transfer Flughafen Athen - Vytina ab 2 Personen
110,00 €
Transfer Nafplion - Flughafen Athen ab 2 Personen
90,00 €
Reiseleistungen
  • GPS-Leihgerät mit allen Tour-Tracks gegen eine Kaution von 50,– €. Das Gerät mit Anleitung erhalten Sie vor Ort.
  • Transfer Nafplion - Epidauros
Rundum-Sorglos-Service:
  • Übernachtung mit Frühstück
  • Zimmer mit D/Bad/WC
  • Gepäcktransport
  • Radwanderkarte mit eingezeichneter Route
  • Detaillierte Routenbeschreibung
  • Tipps zur Reisevorbereitung
  • Touristische Informationen
  • 7-Tage-Hotline-Service

Karte

Wissenswertes

Wissenswertes zur Fahrradreise auf dem Peloponnes

Nachfolgend finden Sie konkrete Informationen zur Fahrradreise auf dem Peloponnes. Sollten Sie weitere Fragen zu dieser Reise haben, so rufen Sie uns ganz einfach an: Tel.: 06421 - 886890.

Anreise nach Vytina

- Mit dem Auto: Möchten Sie komplett auf dem Landweg von Deutschland nach Griechenland anreisen, so ist die Strecke ab Frankfurt etwa 2550 km lang und führt über Österreich, Ungarn, Kroatien und Mazedonien bis Athen und weiter bis Tripolis.

Oder Sie fahren bis Italien und nehmen dort wahlweise von Venedig, Triest, Ancona, Bari oder Brindisi eine Fähre direkt nach Patras auf den Peloponnes. Von Patras sind es dann noch ca. 150 km bis Vytina.

- Mit der Eisenbahn: Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage ist der griechische Bahnverkehr leider komplett zum Erliegen gekommen.

- Mit dem Flugzeug: Flüge zum Flughafen Athen oder - je nach Saison - nach Kalamáta.

Vom Flughafen aus ist ein Transfer zubuchbar (Fahrtzeit ca. 2 Std. ab Athen, 1 Std. ab Kalamata). Auch öffentliche Überlandbusse fahren etwa im Stundentakt vom Flughafen nach Vytina und von Nafplion zum Flughafen (Fahrtzeit ca. 3 Std.).

Verlängerungen / Zusatzarrangements

Im Fahrradsattel lernen Sie eine der schönsten und geschichtsträchtigen Regionen Griechenlands kennen und lieben. Gerne können Sie Ihren Radurlaub auch noch verlängern durch verschiedenste zusätzliche Arrangements. Möglich ist fast alles: eine Besichtigung der Akropolis in Athen am An- oder Abreisetag mit oder ohne Zusatznacht kombiniert, ein mehrtägiger Badeurlaub an einem der schönen Sandstrände des Peloponnes, z. B. in Gythion oder eine Zusatzwoche in der wir Sie zu allen weiteren Highlights des Peloponnes führen (das antike Olympia, Sparta, der Kanal von Korinth...). Einfach anfragen.

Bademöglichkeiten

Sie kommen mit dem Fahrrad in eine Vielzahl von Badebuchten und können so ab dem 3. Radeltag täglich schwimmen gehen. Überall erwarten Sie feine Kiesstrände mit glasklarem Wasser, oft ist auch eine öffentliche Dusche in nächster Nähe.

Die Reisezeiten

Ab März sind die Tagestemperaturen auf den Peloponnes zum gemütlichen Radeln gut geeignet und ab April können Sie schon laue Abende erwarten. Im Mai ist dann auch die Meerestemperatur für ein längeres Bad angenehm und im Juni werden schon die Schattenplätze begehrt. Echte Hochsaison mit heißen Temperaturen ist im Juli und August, dann sind auch die Einheimischen in großer Zahl am Wasser. Schlagartig ab September lässt der Trubel nach und angenehme Temperaturen werden für die Radfahrer wieder vorherrschend. Auch der Oktober ist im Fahrradsattel noch ein guter Reisemonat und das kristallklare Wasser hat die Wärme noch gespeichert.

Die Verpflegung

Die griechische Küche ist vielfältiger als Sie vielleicht denken. Natürlich werden alle gängigen, hierzulande bekannten Speisen angeboten, aber meist haben die Tavernen und Restaurants auch hauseigene regionale Spezialitäten im Angebot und natürlich wird gerade an der Küste immer frischer Fisch vielfältig serviert. Dazu ein passender Hauswein vom Fass und ein Aperitiv vorab, schon kann der Sonnenuntergang am Strand oder auf der Uferpromenade zum echten Genuss werden!

Die Hotels

Sie übernachten in kleinen familiengeführten Hotels, die alle in den letzten Jahren entweder ganz neu eröffnet oder in dieser Zeit umfassend modernisiert wurden. In den ausgewählten Hotels vereint sich der persönliche Charme mit modernem Komfort. Nach deutschen Kriterien würden diese Hotels 3 – 4 Sterne bekommen und damit die Erwartungen der meisten Radfreunde überzeugend erfüllen.

Nutzung/Ausleihe eines GPS-Gerätes als Navigationshilfe

Sie radeln oft auf kleinen Straßen und Wegen mit vielen Abzweigungen in einer sehr abwechslungsreichen Landschaft. Hier gibt es noch keine Radwegschilder und auch sonst meist keine Orts- oder Hinweisschilder. Um Ihnen die Orientierung zu erleichtern, stellen wir Ihnen auf Wunsch vor Ort zur genauen Routenführung ein GPS-Gerät für die Woche zur Verfügung. Auf dem Gerät sind alle Tagestouren gespeichert. Es kann das Lesen der Karte und der schriftlichen Routenbeschreibung ersetzen und ist so voreingestellt, dass Sie „einfach nur“ der Route im Display folgen können.

Das Gerät und eine Einweisung erhalten Sie an der Rezeption Ihres Starthotels. Für das Gerät ist eine Kaution von 50,– € zu hinterlegen.

Um Sie aber nicht nur der Technik zu überlassen, bekommen Sie vor Ort zusätzlich auch noch detailliertes Kartenmaterial, auf der die Route markiert ist.

Damit kommen Sie ohne Umwege und langes Suchen immer zum gewünschten Ziel – das garantieren wir!

Für diese Reise stellen wir ein GPS-Gerät von Garmin zur Verfügung. Ein kurzes Video zur Handhabung finden Sie hier.

Die Fahrräder

Die Leihräder sind ausgestattet mit einer großen Gepäcktasche sowie mit einem Werkzeugset und einem Erste-Hilfe-Set. Zum Einsatz kommen neuwertige Räder als Damen- und Herrenräder in verschiedenen Rahmenhöhen (Damenräder ab Körpergröße 150 cm, Herrenräder ab Körpergröße 160 cm). Schaltung 27-Gang Kettenschaltung. Weiterhin sind Elektroräder buchbar.

Radfahren in Griechenland

Eines ist gewiss: Als Radurlauber sind Sie auf den Peloponnes noch ein Exot. In den Ortschaften überwiegen die Kinder im Fahrradsattel und vor den Stadttoren sind auf den meist menschenleeren Straßen auch heimische Radfahrer nur äußerst selten anzutreffen. Spätestens beim Stopp in der nächsten Taverne am Wegesrand sind Ihnen bewundernde Blicke gewiss und schnell werden Sie in gastfreundliche Gespräche verwickelt. Als Radfahrer sind Sie dann wieder ganz nah dran – an den Menschen, an der schönen Landschaft und den vielen Sehenswürdigkeiten.

Die Radstrecken

Sie radeln zu 99 % auf asphaltierten Wegen und nur wenige km auf Schotterstraßen. Die fruchtbare Hochebene von Tripolis und das flache Umland zwischen Nafplion und Argos sind durchzogen von kleinen und kleinsten Asphaltwegen und auch auf den wenigen Passagen auf breiteren Straßen ist kaum störender Autoverkehr. Insgesamt ist die dünn besiedelte Region verkehrsarm und daher zum Genussradeln bestens geeignet. Auf jeder Radetappe sind zwar auch immer wieder kurze und einzelne längere Steigungen zu meistern, doch insgesamt überwiegen die Abfahrten, da Sie einerseits in Tripolis auf 600 m Höhe starten und zum Meer hinabrollen und auch beim Transfer nach Epidauros auf 300 m Höhe gebracht werden und erneut zum Meer abwärts rollen. Mit etwas Grundkondition ist diese insgesamt „mittelschwere“ Tour gut zu schaffen und zu genießen.

7 Tage Hotline Service

Wenn die Fahrradkette gerissen ist, Überschwemmungen die Weiterfahrt unmöglich machen oder sonstige böse Überraschungen auf Sie warten: Wir sind 7 Tage die Woche für Sie erreichbar und organisieren schnellstmöglich Hilfe.

Reiseversicherung

Im Reisepreis ist die gesetzlich vorgeschriebene Insolvenzversicherung bereits enthalten. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen nach Erhalt Ihrer Reisebestätigung den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, um sich vor finanziellen Nachteilen bei Reiserücktritt, Reiseabbruch, Krankheit oder Unfall zu schützen.

Reiserücktrittsversicherung: Weitere Infos und Online-Versicherungsabschluss

Reisehighlights

Der Peloponnes

Der Peloponnes liegt im Süden Griechenlands und ist durch den künstlichen Kanal von Korinth vom Festland abgetrennt. Der Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen bis hin zu Hochgebirgen. Fast die gesamte Halbinsel ist sehr fruchtbar und hat im Gegensatz zu den griechischen Inseln nur wenig mit Dürre und daraus resultierendem Wassermangel zu kämpfen. Große Teile der bergigen Region sind mit dichten Wäldern bewachsen, in den Tälern wird der gute Boden zur landwirtschaftlichen Bebauung genutzt.

Der Name des Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König der große Teile von Elis und Arkadiens eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt.

Tolo

Durch seine Lage, die natürliche Schönheit der Landschaft und der Nähe zu den benachbarten archäologischen Stätten (wie Korinth, Mykene, Tiryns und dem berühmten Heiligtum von Epidauros) begann im 20. Jahrhundert ein Wirtschaftswachstum in dieser Region. Tolo entwickelte sich zu einem beliebten Ferienort für Touristen aus der ganzen Welt, weshalb es hier mehr als 15 Hotels und zahlreiche Gaststätten gibt

Was Tolo seinen besonderen Charme verleiht, ist die langgestreckte Bucht, umgeben von Bergen und die Bebauung bis unmittelbar ans Meer. In den Tavernen sitzt man unmittelbar am Wasser.

Vom Hafen von Tolo aus finden Tagestouren mit verschiedenen Schiffen (Kapazität bis zu 300 oder 500 Fahrgäste, je nach Schiff) statt. Es werden die Inseln Spetses, Hydra und Poros angelaufen sowie auch Monemvasia.

Mykene

Mykene war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands und die Mykenische Kultur wurde nach ihr benannt. Die Stadt lag nördlich der Ebene von Argos auf einer Anhöhe. Von hier überschaute und kontrollierte man den Landweg zwischen südlichem Peloponnes und dem Isthmus von Korinth, der Landenge, die die Halbinsel mit Athen und dem Norden Griechenlands verbindet.

Sehenswürdigkeiten: Das Löwentor bildet den Eingang, seine Steine sind riesig, allein der Türsturz soll um die 20 Tonnen wiegen. Darüber ist ein Steinblock, der als Entlastungsdreieck für die seitlichen Mauerquader dient, seine Frontseite bilden zwei Löwen, deren Köpfe in alter Zeit wahrscheinlich aus einem anderen Material gefertigt waren. Hinter dem Eingang zur Akropolis liegen die von Schliemann ausgegrabenen Königsgräber, dahinter liegen einige ehemalige Wohnhäuser. Andere Gebäudereste wurden als Getreidespeicher identifiziert, es folgen Wohnungen von Handwerkern und die Werkstatt der Künstler. Weiter nach oben lassen sich dann Umrisse und die Struktur des Palastes erkennen. Richtung Norden fällt das Gelände ab, hier ist eine Vorburg mit einer teilweise zugänglichen Zisterne, ein einfacheres Tor bildet einen zweiten Zugang zur Burg.

Außerhalb der Burgmauern sind noch etliche weitere Fundamente sichtbar, es ist zu vermuten, dass dieser Bereich der Stadt noch etliche Geheimnisse verborgen hält.

Das zugehörige Museum ist übersichtlich gestaltet. Die goldenen Exponate sind Kopien der Funde Schliemanns, die Originale befinden sich in Athen. Sehenswert sind auch die ausgestellten Kleinfunde, die Rückschlüsse auf die religiösen Vorstellungen dieses archaischen Volkes zulassen.

Burgreste in Tiryns

Tiryns ist eine antike Stadt in der Nähe von Nafplion. Die Stadt erstreckte sich auf einem bis zu 30 Meter hohen Kalkfelsen, der ca. 300 Meter lang und 40–100 Meter breit ist. Ursprünglich verlief die Küste näher an diesem Hügel vorbei. Vom dritten Jahrtausend v. Chr. an gehörte Tiryns zu den wichtigsten Zentren des bronzezeitlichen Europas.

Zwischen 1876 und 1885 wurden von dem deutschen Archäologen Heinrich Schliemann Ausgrabungen durchgeführt. Dabei konnte er auf dem höchsten Teil des Felsens, die so genannte Oberburg, einen mykenischen Palast freilegen. Die späteren Grabungen unter der Leitung von Wilhelm Dörpfeld, Kurt Müller und Georg Karo, die in den Jahren zwischen 1905 und 1929 durchgeführt wurden, gaben weitere Rückschlüsse auf die einstmals hervorragende Bedeutung der Stadt in prähistorischer Zeit. Seit 1976 wird Tiryns wieder systematisch von deutschen Archäologen erforscht, bis 1986 unter der Leitung von Klaus Kilian, später unter der Leitung anderer Forscher der Universität Heidelberg und des Deutschen Archäologischen Instituts.

1999 wurde Tiryns zusammen mit Mykene zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Nafplion

Nafplion oder Nauplia, die Haupstadt der griechischen Präfektur Argolis, ist eine wunderschöne Hafenstadt in Peloponnes mit knapp 17.000 Einwohner. Im 19. Jahrhundert, von 1829 – 1834, war Nafplion sogar provisorische Hauptstadt von ganz Griechenland.

In Nafplion gibt es zahlreiche sehenswerte historische Bauten, darunter die drei Festungen der Stadt und eine 1713 erbaute venezianische Kaserne. Zudem kann man zahlreiche bedeutende Kirchen besichtigen, z.B. die Kirche ‘St. Spiridonas‘ und die Gotteshäuser der Hl. Sofia und des Hl. Nikolaus sowie die Jungfrauenkirche. Darüber hinaus hat Nafplion drei interessante Museen, das bekannte Archäologische Museum sowie ein Kriegsmuseum und ein Volkskundemuseum.

Nafplion wurde während der Griechischen Revolution ein Jahr lang von griechischen Revolutionstruppen belagert und schließlich in Dezember 1822 erobert. Von 1829 bis 1834 war Nafplion nach Ägina (1827–1829) die zweite Hauptstadt des modernen Griechenland nach der Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich. 1833 wurde die Stadt Residenz von Otto von Bayern, der griechischer König wurde. Im Jahr 1834 zog der Hof nach Athen, das seither die griechische Hauptstadt ist.

Argos

Argos ist eine griechische Stadt im Nordosten der Peloponnes, die vor ca. 5000 Jahren gegründet, von Griechen, Römern, Byzantinern, Venezianern und Türken geprägt wurde und heute 25.000 Einwohner hat. Argos gilt als die älteste kontinuierlich besiedelte Stadt Europas.

Argos ist eine wichtige Stadt der griechischen Mythologie. Der Sage nach wurde Danaos nach seiner Flucht aus Ägypten zum Herrscher über die Argolis eingesetzt. Sein Sohn Adrastos wurde zum Führer der Sieben gegen Theben. In den Epen Homers wird Diomedes zum König von Argos. Ursprünglich soll Argos Phoroneikon geheißen haben, nach Phoroneus, dem Großvater des Argos und mythischen Gründer der ersten Handelskolonie auf dem Peloponnes.

Imposant ist das in den Felsen gehauene Amphitheater (erbaut etwa 300–275 v. Chr.), das 20.000 Zuschauer fasste und wo heute wieder zahlreiche Vorführungen stattfinden. Unterhalb des Theaters befinden sich die besterhaltenen Reste von Thermen auf griechischem Boden (1. bis 2. Jahrhundert n. Chr.). Auf der bis 1998 überwachsenen Agora befanden sich unter anderem einige Säulenhallen (Stoai) aus dem 5. Jahrhundert v. Chr., eine Rennbahn sowie der gut erhaltene Rundbau eines Nymphaions, das 200 n. Chr. in ein gewöhnliches Brunnenhaus umgewandelt wurde. Im Archäologischen Museum ist vor allem ein Fragment eines Kraters aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. erwähnenswert, das die Blendung des Polyphen durch Odysseus zeigt, sowie die einzige vollständig erhaltene Rüstung aus geometrischer Zeit (8. Jahrhundert v. Chr.). Die Burg Larissa auf dem weithin sichtbaren Hügel geht auf die mykenische Zeit zurück.

Paralion Astros

Paralio Astros gilt als eine der besten Sommerziele in Griechenland, denn das malerische Fischerdorf hat sich mit seinem kilometerlangen Kiesstrand in den letzten Jahren zu einem populären Badeort entwickelt. Hier finden sich am Hafen noch preiswerte Tavernen mit garantiert frisch zubereitetem Fisch und die Fußgängerzone wurde aktuell neu gestaltet und mit schönem Naturstein ausgelegt. Während in der Nebensaison Bauern und Fischer das Bild bestimmen, ändert sich die Szenerie schlagartig im Hochsommer. Dann liegen im kleinen Hafen die Jachten vieler Griechen vor Anker, im neuen Amphitheater am Leuchtturm gibt es Vorstellungen und am Strand tobt das Leben. Doch bereits Anfang September fällt der Ort wieder in seinen Dornröschenschlaf zurück.

Kloster Loukós

In Loukos befindet sich ein im 12. Jahrhundert gegründetes Kloster. Das Kloster, das heute von Nonnen bewohnt wird, trägt den Namen Metamorpohosis Sotiros und wurde auf den Ruinen des Heiligtums des Polemokrates, eines Enkels von Asklepios, gebaut. Im Innern der Kreuzkuppelkirche befinden sich gut erhaltene Fresken aus dem 17. Jahrhundert, dazu ein Bodenmosaik und eine reich geschnitzte Ikonostase. Die Außenwände sind mit Keramiktellern und Spolien von der in unmittelbarer Nähe gelegenen Villa des Herodes Atticus geschmückt. Weitere Spolien von derselben Fundstätte befinden sich an anderen Gebäuden des Klosters. Eine besondere Attraktion des Klosters ist der liebevoll gepflegte Garten.

Tropfsteinhöhle Kapsia

Erst in der Zeit von 2010 – 2012 wurde die Höhle für die Öffentlichkeit hergerichtet und etwa 3 Millionen Euro wurden in den Ausbau der Wege und die Beleuchtung investiert.

Die Höhle übertrifft in ihrer Farbenpracht und Vielfältigkeit viele andere. Dass hier eine Höhle existiert, wusste man schon lange, befindet sich doch hier die berühmte “Schwinde” von Kapsia, wo Wassermassen einfach so in der Tiefe verschwinden. Die Hochebenen rund um Tripolis haben fast alle keinen natürlichen Abfluss, so dass sich das Wasser seinen Weg suchen muss. Dies tat es hier schon vor vielen Millionen Jahren, und das Ergebnis ist die herrliche Höhle. Sie ist nicht nur für Touristen interessant, Archäologen, Biologen und Geologen haben hier ausgiebige Forschungen betrieben. Erschlossen sind bisher etwa 6500 Quadratmeter, versehen mit professioneller Ausleuchtung, untermalt mit dezenter Musik. Stalagmiten und Stalaktiten bilden bizarre Figuren die vor allem durch ihre farbliche Gestaltung faszinieren und über hunderttausende von Jahren durch Wasser und Salze geschaffen wurden.

Die Höhle wurde 1887 von französischen Archäologen entdeckt, die im nicht weit entfernten Mantineia Grabungen durchführten. 1911 schrieb eine französische Fachzeitschrift, dass es sich bei Kapsia um eine der schönsten Höhlen der Welt handelt. Danach geriet sie leider - oder auch glücklicherweise in Vergessenheit. Viele frei zugängliche Höhlen in Griechenland litten darunter, dass Stalaktiten von “Touristen” als Souvenirs mit nach Hause genommen wurden. Das ist der Höhle in Kapsia erspart geblieben.

Tropfsteinhöhle Kapsia

Tripolis

Die erste Siedlung entstand in Tripolis zwischen dem 8. und 10. Jahrhundert durch slawische Siedler. Während der venezianischen Herrschaft (1685 - 1715) war Tripolis ein bedeutendes wirtschaftliches und politisches Zentrum mit ca. 10.000 Einwohnern. Auch während der Osmanischen Herrschaft war die Stadt das Verwaltungszentrum des Peloponnes.

Tripolis hat heute knapp 30 000 Einwohner und liegt am Rande der fruchtbaren Arkadischen Hochebene, in der überwiegend Getreide, Obst und Wein angebaut wird.

Für griechische Verhältnisse ist die Stadt Tripolis verhältnismäßig jung. Da sie 1827 im griechischen Befreiungskrieg vollkommen zerstört und danach neu aufgebaut wurde, gibt es in der Stadt keine älteren historischen Bauten mehr zu entdecken. Sehenswert ist besonders der Hauptplatz der Stadt, der Areos Platz mit dem imposanten Gerichtspalast und dem renovierten Denkmal der Stadtoberhäupter und dem Standbild des Theodoros Kolokotronis, Oberbefehlshaber der Revolution von 1821. Ausserdem befindet sich hier auch die byzantinische Kirche des Heiligen Vassilios, Bischofssitz und Symbol der Stadt. Weiterhin sehenswert ist das neoklassische Gebäude des Volkstheaters auf dem Petrinos Platz und das Haus des Dichters Kostas Kariotakis, welches vor kurzem wieder aufgebaut wurde sowie das traditionelle Grand Caf?. Im neoklassischen Gebäude des Archäologischen Museums von Tripolis sind Funde von Ausgrabungen antiker Stätten Arkadiens ausgestellt.

Epidauros

Epidauros ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios in Griechenland. Sie liegt auf dem Gebiet der Ortschaft Lygourio etwa 30 km von der Stadt Nafplion. Sie gehört seit 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Das imposanteste und auch heute noch auffälligste Bauwerk von Epidauros ist zweifellos das große, in einen Hang gebaute Theater mit grandiosem Blick auf die Berglandschaft der Argolis. Es stammt aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. (~ 330 v. Chr.), also aus spätklassischer Zeit. Besonders die große, halbkreisförmige Zuschauertribüne, die nach einem Umbau um etwa 170/160 v. Chr. bis zu 14.000 Personen Platz bietet, beeindruckt auch heutige Besucher. Die runde Orchestra, der Spielort des Chores im klassischen antiken Drama, wurde nach hinten von einem mächtigen Bühnenhaus abgeschlossen, von dem heute jedoch nur noch die Fundamente erhalten sind. Dieses diente einst als Umkleidemöglichkeit, zur Lagerung wichtiger Theaterrequisiten und – nach einem Wandel in der Aufführungspraxis zu Anfang des 3. Jahrhunderts v. Chr. – auch als Auftritts- und Spielort der Darsteller. Die Bühnenwand war entweder mit Bildern bemalt oder mit Tafeln behangen, wodurch für das jeweilige Stück die Theaterkulisse kreiert werden konnte.

Das Theater verfügt über eine exzellente Akustik, sodass man auch von den obersten Reihen jedes Wort verstehen kann. Erreicht wird dies vermutlich durch die nach unten gewölbte Form der Sitzsteine. Ein beliebter „Akustik-Test“ im Theater von Epidauros ist das Fallenlassen einer Münze auf die Steinplatte im Zentrum des Bühnenrings, das auch vom obersten Rang problemlos gehört werden kann.

Seit 1952 werden hier wieder regelmäßig klassische Dramen vorgeführt und ziehen – wie damals – Zuschauer aus ganz Griechenland in den Sommermonaten nach Epidauros.

Das zugehörige Museum gliedert sich in drei Räume. Der erste Raum zeigt Dankesgeschenke für erfolgreiche Kuren und Wunderheilungen, ausgestellt sind auch die zu jener Zeit hier benutzten medizinischen Instrumente. Im zweiten Raum stehen etliche Statuen, meist sind es Votivgaben aus den letzten Jahren des Aiskleipieoins. Die Statue des Äskulap ist jedoch eine Kopie, das Original befindet sich im Archäologischen Nationalmuseum in Athen. Im dritten Raum sind Gebäudeteile rekonstruiert oder als Modelle vorhanden, hier steht auch ein Modell der Tholos.

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