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Hann. Münden ist reich an restaurierten Fachwerkhäusern (über 700 im historischen Stadtkern) und kann mittelalterliche Kirchen (St. Blasius, St. Ägidien) vorweisen. Auch eindrucksvolle Bauten der so genannten Weserrenaissance bereichern das Bild der Stadt. Zu nennen sind insbesondere das Welfenschloss und das historische Rathaus.
Stadtmauer:
Einige Partien der mittelalterlichen Stadtmauer einschließlich der Wehrtürme sind erhalten. Die Mauer entstand bereits bei der Stadtgründung im 12. Jahrhundert.
St. Blasius:
Die Blasiuskirche ist eine dreischiffige gotische Hallenkirche im Zentrum der Altstadt. Der Baubeginn war Ende des 13. Jahrhunderts, errichtet wurde sie auf den Grundmauern einer romanischen Basilika.
Alte Werrabrücke:
Die Steinbrücke über die Werra verbindet den Stadtkern mit der Vorstadt Blume. Sie wurde vor 1329 erbaut und ist eine der ältesten Steinbrücken Niedersachsens.
Rathaus:
Im Zentrum des Stadtkerns befindet sich das Rathaus, dessen Kern ein gotischer Saalbau aus dem 14. Jahrhundert bildet. In den Jahren 1603 bis 1618 wurde das Gebäude durch den Lemgoer Baumeister Georg Crossmann umgebaut und erhielt seine bis heute erhaltene Schmuckfassade. Welfenschloss:
Fertiggestellt wurde das erste Mündener Schloss 1501 durch Herzog Erich I. (Calenberg-Göttingen) als gotischer Bau. Es handelte sich um ein Residenzschloss mit Verwaltungssitz.
Tillyschanze:
Als Erinnerung an die Belagerung Mündens durch den Feldherrn Tilly 1626 wurde im Reinhardswald oberhalb der Stadt ein Aussichtsturm errichtet.
Weserliedanlage:
Am Hang hoch oben über Hann. Münden und dem Weserstein steht auf der rechten Flussseite der hier beginnenden Weser die Weserliedanlage. Erinnert wird an den Dichter des Weserliedes (Franz von Dingelstedt) und den Komponisten des Liedes (Gustav Pressel). Von der Weserliedanlage bietet sich ein weiter Blick über das Stadtgebiet.
Die Burg Beverungen ist eine teilweise erhaltene Wasserburg an der Weser in Beverungen im Kreis Höxter. Zur Sicherung der Schifffahrt auf der Weser begann 1332 der Paderborner Bischof mit dem Bau der Wasserburg.
Burg BeverungenDas Rattenfängerhaus zählt zu den bekanntesten Häusern der Hamelner Altstadt und einem der prachtvollsten Bauten der Weserrenaissance. Es liegt an der Abzweigung der Bungelosenstraße von der Osterstraße. Seine heutige Fassade wurde im Jahr 1602 errichtet.
RattenfängerhausDie Münsterkirche St. Bonifatius ist eine evangelisch-lutherische ehemalige Kloster- und Stiftskirche in Hameln. Sie liegt am Südwestrand der historischen Altstadt unweit der Weser. Die Kirche ist ein Element des Stadtwappens von Hameln.
Münsterkirche St. BonifatiusDas Deutsche Märchen- und Wesersagenmuseum befindet sich in der Villa Paul Baehr, einer prachtvollen Jugendstil-Villa, am Kurpark von Bad Oeynhausen. Hervorgegangen aus der privaten Stiftung von des 1992 verstorbenen Schriftstellers Dr. Karl Paetow bietet das Museum Einblicke in das weite Feld der alten Volkserzählungen und beschäftigt sich vornehmlich mit der bildlichen Umsetzung von Märchen- und Sagenmotiven.
Deutsches Märchen- und WesersagenmuseumDas Schloss Petershagen ist eine um 1306 als Wasserburg errichtete Anlage, die im 16. Jahrhundert im Stil der Weserrenaissance zu einem Schloss umgebaut wurde. Sie umfasst mehrere Gebäude, die zur heutigen Schlossanlage zusammengewachsen sind.
Schloss PetershagenDas Schloss Hoya ist eine ehemalige Burg, die bereits 1233 erwähnt wurde. Sie lag zusammen mit der Kirche auf einer Weserinsel; diese wurde erst Ende des 17. Jahrhunderts durch Zuschütten des Weserarmes mit dem Ort vereinigt. Die Burg war bis 1503 Sitz der Niedergrafschaft einer Linie der Grafen von Hoya. Nach deren Aussterben war Nienburg Sitz der Grafen von Hoya. Die Grafschaft fiel 1582 als erledigtes Lehen an die Herzöge von Braunschweig zurück. Das Schloss ist seitdem Amtssitz und war als solcher zuletzt im Dreißigjährigen Krieg von Bedeutung. 1859 wurde es Sitz des Amtsgerichtes.
Schloss HoyaDer Bremer Roland ist eine Rolandsstatue, die sich auf dem Marktplatz zwischen Bremer Rathaus und dem Schütting befindet, sein Blick ist auf den Dom gerichtet. Er wurde 2004 gemeinsam mit dem Rathaus von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt und gehört zu den Wahrzeichen Bremens. Neben dem bekannten Roland auf dem Marktplatz gab es in der Stadt später noch drei weitere Rolandsstatuen.
Bremer RolandDer Schnoor (auch Schnoorviertel genannt; von niederdeutsch Schnoor, Snoor = Schnur) ist ein mittelalterliches Gängeviertel in der Altstadt Bremens. Das Quartier verdankt seine Bezeichnung dem alten Schiffshandwerk. Die Gänge zwischen den Häusern standen oft in Zusammenhang mit Berufen oder Gegenständen: So gab es einen Bereich, in welchem Seile und Taue hergestellt wurden (Schnur = Schnoor), und einen benachbarten Bereich, in dem Draht und Ankerketten gefertigt wurden (Wieren = Draht).
Schnorrviertel