| Oder-Neiße: Zittau-Usedom | ![]() |
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Vom Erzgebirge bis Usedom radeln Sie auf herrlichen Radwegen größtenteils entlang der deutsch-polnischen Grenzflüsse Neiße und Oder. Die ersten 100 Kilometer führen Sie durch das Sachsenland. Es erwarten Sie historisch interessante Städte und eine landschaftlich herrliche Umgebung. Zittau und Görlitz begeistern jeden Altstadt-Liebhaber. Bad Muskau mit dem Landschaftspark und der Rosengarten in Forst dagegen lassen die Herzen aller Gartenfreunde und Naturliebhaber schmelzen. Kurz hinter Guben, heute bekannt durch das Plastinarium mit der Ausstellung Körperwelten, verschwindet die Neiße und die Oder tritt an Ihre Stelle. Ruhig und gelassen wirkt jetzt die Landschaft und der Radweg führt vorbei an Eisenhüttenstadt mit seinen alten Hochöfen und Stahlwerken bis in die kulturell interessante Grenzstadt Frankfurt/ Oder. Staunen Sie über die so wenig besiedelte Landschaft hinter Frankfurt/ Oder und über das Naturparadies Oderbruch. Kurz hinter Schwedt verabschiedet sich dann aber auch die Oder, die ab hier nach Polen hineinfließt. Freuen Sie sich jetzt auf Mecklenburg-Vorpommern und das Oderhaff. Sie tauchen ein in eine leicht hügelige waldreiche Landschaft. Auf herrlichen Radwegen erreichen Sie in aller Stille das hübsche Städtchen Ueckermünde am Stettiner Haff und somit die Ostsee. Per Fähre schippern Sie zur idyllischen Urlaubsinsel Usedom, wo Ihr herrlicher Radurlaub seinen Ausklang findet.
Reisen Sie frühzeitig an oder planen Sie gar eine Zusatznacht ein - es lohnt sich! Zittau im Dreiländereck erwartet Sie mit einer sehenswürdigen historischen Altstadt. Der ‚Kulturpfad‘ führt Sie zu Rathaus, Marstall, Blumenuhr, zum berühmten Zittauer Fastentuch in der Kreuzkirche und weiteren Sehenswürdigkeiten. Vom Bahnhof aus können Sie mit der tschechischen Bimmelbahn einen Ausflug nach Liberec (Reichenberg) unternehmen oder mit der Schmalspur-Dampfbahn in die Kurorte im Zittauer Gebirge zuckeln. Bahnanreise möglich/ Parkmöglichkeiten am Hotel.
Morgens werden die Leihräder angepasst und auf geht´s! Nach einigen Kilometern durch die Wälder entlang der Neiße taucht hinter einer Biegung das romantisch am Fluss gelegene Barock-Kloster Marienthal auf. Auch die Energie-Ökologische Modellstadt Ostritz (Teil der EXPO 2000) ist zu interessant, um einfach vorbeizufahren. Görlitz krönt schließlich den Tag. Die wundervoll restaurierte Altstadt zählt ohne Zweifel zu den schönsten Deutschlands und bietet eine Vielzahl von historischen Gebäuden aus verschiedenen Epochen.
Heute radeln Sie entlang der Neiße durch Wald und Heidelandschaft nach Bad Muskau. Freuen Sie sich auf die sehenswerte Altstadt mit altem und neuen Schloß, Orangerie und vor allem auf den Fürst-Pückler Park, einen der größten Landschaftsparks Europas der auf deutschem und auf polnischem Gebiet liegt.
Ein bunter Tag steht bevor. Sie radeln zunächst durch eine wundervolle und abwechslungsreiche Waldlandschaft und dann immer auf dem Oderdeich nach Forst zum Ostdeutschen Rosengarten. Auf zwei Flussinseln erblühen hier 40.000 Rosen! Nur einige Kilometer weiter entdecken Sie riesige Krater in der Landschaft – Zeugnisse des Braunkohletagebaus, die heute rekultiviert werden. Übernachtung in Guben.
Heute wechseln Sie den Flußlauf, denn bei Ratzdorf mündet die Neiße in die Oder. Der Radweg führt Sie weiterhin überwiegend auf dem Oderdeich nach Frankfurt an der Oder. Empfehlenswert jedoch ist ein kurzer Abstecher zum Kloster Neuzelle mit seiner barocken Stiftskirche und der bekannten Schwarzbierbrauerei. Eine Pause sollten Sie auch in Eisenhüttenstadt einlegen, um die St. Nikolaikirche zu besuchen.
Natur pur erleben Sie heute auf der – wenn Sie möchten - längsten Etappe durch den Oderbruch. Kurz hinter Frankfurt führt Sie der Radweg auf die Lebuser Höhen, von wo Sie eine herrliche Aussicht genießen können. Wer jedoch die Etappe etwas abkürzen möchte, fährt die ersten 30 km mit der Bahn bis Küstrin, wo das überwucherte Ruinenfeld der 1945 völlig zerstörten ehemaligen Altstadt einen tiefen Eindruck hinterlässt und genießt die restlichen 50 km gemütlich auf dem Rad.
Heute sollten Sie einen Abstecher zum Schiffshebewerk Niederfinow einplanen, einem beeindruckenden noch immer im Betrieb befindlichen technischen Meisterwerk aus dem letzten Jahrhundert. Nachmittags radeln Sie durch den Nationalpark Unteres Odertal. Äußerst sehenswert ist das Besucherzentrum, wo Sie einen Eindruck von der reichen Tier- und Pflanzenwelt an und in der Oder bekommen.
Heute heißt es Abschied nehmen von der Oder, die kurz hinter Mescherin auf polnischem Gebiet weiterfließt. Durch hügelige Landschaft führt der Weg weiter nach Penkun mit seinem Spätrenaissance-Schloss in malerischer Lage am See.
Vorbei an Krackow mit Kutschenmuseum radeln Sie zur 1000 jährigen Eiche nach Löcknitz.
Durch die Ueckermünder Heide und am Neuwarper See entlang radeln Sie dem Stettiner Haff entgegen. Freuen Sie sich auf Ueckermünde mit dem sehenswerten Ortskern, der Marienkirche, dem Hafen und dem Pommernschloß! Ein schöner Radweg führt von Ueckermünder Hafen direkt zum Sandstrand, so dass einem Bad zum Abschluss der Reise nichts im Wege steht!
Am frühen Morgen fahren Sie mit der Fähre nach Kamminke auf Usedom und weiter auf schönen Radwegen zur Küste. Genießen Sie Sonne, Strand und Meer auf der Urlaubsinsel Usedom. Ihre letzte Übernachtung Ihrer Radreise verbringen Sie an der Nordküste zwischen Ueckeritz und Trassenheide.
Auf Usedom endet Ihre schöne Radreise. Wir empfehlen Ihnen eine Verlängerung auf der Insel.